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Rettung: 1435 Einsätze für Christoph 44

Hubschrauber-Besatzung Rettung: 1435 Einsätze für Christoph 44

1435-mal war der am Göttinger Uniklinikum stationierte Rettungshubschrauber im vergangenen Jahr im Einsatz. Das waren einige Einsätze weniger als im Vorjahr (1536) und damit etwa so viele wie 2008 und 2007 (1487 und 1490 Einsätze).

Fast immer, wenn die Maschine der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) abhebt, handelt es sich um einen medizinischen Notfall. 60-mal wurde das Team auch für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken alarmiert. An Bord des Hubschraubers sind immer ein Pilot der DRF, ein Rettungsassistent und ein Notarzt des Zentrums Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin (Zari).

Verunglückte Motorradfahrer, Badeunfälle, verletzte Sportler – im Frühjahr und Sommer wurde der rot-weiße Hubschrauber fast täglich nach Freizeitunfällen alarmiert. Patienten, die nach einem Wespenstich allergische Schockreaktionen entwickelt oder sich bei Grillunfällen Verbrennungen zugezogen hatten, wurden ebenfalls medizinisch betreut. Schnelle Hilfe benötigten auch 195 Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten.

Karl-Heinz Weichert, Pilot in Göttingen, erinnert sich: „Zu Beginn des Jahres waren wir bei einem schweren Skiunfall im Harz im Einsatz. Der Skifahrer mit Schädel-Hirn-Trauma musste nach der notärztlichen Versorgung in eine Spezialklinik geflogen werden.“ Im Mai hob das Team zum 37 000. Einsatz ab – ein Motorradfahrer hatte sich bei einem Unfall schwere innere Verletzungen zugezogen. Im August wurde das 30-jährige Jubiläum des Hubschraubers am Klinikum gefeiert.

„Wir haben 2010 außerdem viele Stunden in die gemeinsame Ausbildung investiert“, sagt Markus Roessler, Oberarzt für Rettungsmedizin am Zari. Die Zusammenarbeit des Notfall-Teams an der Einsatzstelle muss schnell und professionell ablaufen. Das haben die fliegenden Mitarbeiter von Zari, DRF und Berufsfeuerwehr – die ebenfalls Rettungsassistenten stellt – in speziellen Trainings geprobt.

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Christoph 44

Montag, 11. Juni, 12.07 Uhr: Eine Alarmierung erreicht die Göttinger Station der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF). Acht Minuten später ist der Rettungshubschrauber Christoph 44 als erstes Rettungsmittel vor Ort. Der Notfall bedeutete den 40 000 Einsatz seit Gründung der DRF Station im Juli 1980.

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