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Richtfest „Am Klosterpark“

Weende Richtfest „Am Klosterpark“

An den ersten zwölf Reihenhäuser im Wohngebiet „Am Klosterpark“ in Weende ist am Freitag Richtfest gefeiert worden. Die Eigentümer sollen schon Ende Februar 2017 einziehen können, sagte Patrick Deyerl, Geschäftsführer der Bauträgergesellschaft Hoko, die das neue Wohnquartier entwickelt.

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Richtfest für die ersten Reihenhäuser im Wohngebiet „Am Klosterpark“.

Quelle: Peter Heller

Weende. Hoko-Geschäftsführer Deyerl lobte vor Hauskäufern, Planern, Architekten und Gästen beim Richtfest die „Superleistung“ der beteiligten Baufirmen. Für die ersten Reihenhausblöcke entlang der Karl-Grüneklee-Straße war vor nicht einmal vier Monaten Baubeginn. Weil die Neubauten ein Flachdach und keinen klassischen Dachstuhl haben, blieb Dachdecker Mathias Derda für den traditionellen Richtspruch am Boden, während der Richtkranz hoch oben über der Hausecke am Kran baumelte. Im Anschluss hatten die künftigen Bewohner des Neubaugebietes auf dem früheren Huhtamaki-Gelände bei Gegrilltem Gelegenheit, ihre Nachbarn kennenzulernen oder schon einmal im Rohbau einen Blick in ihr neues Zuhause zu werfen.

Das Konzept gefällt

„Wir freuen uns schon“, sagte Stefan Meldau, einer der Käufer der jetzt im Rohbau fertiggestellten Reihenhäuser. Für eine Immobilie im neuen Wohngebiet „Am Klosterpark“ hätten sie sich entschieden, weil ihnen das Konzept gefalle. Und, so Meldau weiter: „Wir haben uns das mal durchgerechnet, wenn wir mit drei Kindern bis zur Rente für eine Fünf-Raum-Wohnung in Göttingen Miete zahlen würden, kämen wir auf rund 460 000 Euro Kaltmiete.“ Praktisch – die Kita ist gleich nebenan, ergänzt der junge Familienvater.

Wie Meldau mochte auch Familie Heinze gerne in Weende wohnen bleiben, aber eben im eigenen Häuschen. „Wir haben schon 2013 auf das Bauprojekt gelauert“, berichten sie. Sie hätten sich eines der Reihenhäuser mit etwa 160 Quadratmetern gekauft, die dem Bauträger zufolge Ende Februar bezugsfertig sein soll. „Ich bekomme ein eigenes Zimmer und habe sogar ein eigenes Bad, wenn kein Besuch kommt“, sagte ein Junge, der zusammen mit seiner Oma die Baustelle besichtigte. Seine Eltern schauten unterdessen in der Muster-Ausstellung nach passenden Fliesen oder Armaturen für ihr Reihenhaus.

Alle Reihenhäuser verkauft

Bis Ende des Jahres sollen, so kündigte Deyerl an, in weiteren Bauabschnitten insgesamt 30 Rohbauten stehen – „und vielleicht können wir auch noch eine Reihe anfangen“, vorausgesetzt das Wetter spiele mit. Die Häuser seien alle verkauft und hätten durchschnittlich 155 Quadratmeter Wohnfläche. Schlüsselfertig lägen die Reihenhäuser zwischen 340 000 und 450 000 Euro, sagte Deyerl.

Das Projekt „Am Klosterpark“ soll in mehreren Bauphasen realisiert werden. Im neuen Wohnquartier werden etwa 850 Menschen leben, schätzte Deyerl. Bauträger „und Garant, dass das Ganze auch gelingt“, sei die Hoko Verwaltungs GmbH mit Firmensitz im westfälischen Soest, sagte der Geschäftsführer beim Richtfest. Das Wohngebiet soll am Ende etwa 360 Wohneiheiten auf einer Gesamtfläche von 66 500 Quadratmetern haben: 61 Reihenhäuser, 32 Doppelhäuser, zwölf sogenannte Kettenhäuser, sechs Stadtvillen, 109 Mietwohnungen und 90 Service-Wohnungen.

Von Britta Eichner-Ramm

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