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Richtfest für neue Kinderkrippe mit Verspätung

Brandschutzauflagen und Planungsfehler Richtfest für neue Kinderkrippe mit Verspätung

Für den Krippenneubau am evangelischen Kindergarten in der Hoher-Hagen-Straße stehen jetzt die Wände. Am kommenden Montag, 11. Oktober, um 10.30 Uhr soll Richtfest gefeiert werden.

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Mit Verspätung und teurer als gedacht: Das Richtfest für den Krippenneubau in der Dransfelder Hoher-Hagen-Straße steht bevor.

Quelle: CH

Wenn alles gut geht, soll die neue Einrichtung Mitte Dezember fertig sein. Der Samtgemeindeverwaltung zufolge gibt es daran aber noch einige Fragezeichen.
Eigentlich sollte die Arbeit in der Krippe schon aufgenommen sein. Unter anderem durch nachträgliche Berücksichtigung von Brandschutzerfordernissen zieht sich der Bau in die Länge. Die Ausschreibung musste wiederholt werden. Der Krippenneubau in Dransfeld wird auch wesentlich teurer als gedacht. Der Anbau an den kirchlichen Kindergarten in der Hoher-Hagen-Straße wird voraussichtlich rund 490 000 Euro kosten.

Es habe Fehleinschätzung bei der Planung und Preissteigerungen gegeben, hatte Samtgemeindebürgermeister Thomas Galla (parteilos) im Finanzausschuss des Samtgemeinderates einräumen müssen (Tageblatt berichtete). Die Kosten lägen aber im Rahmen vergleichbarer Bauvorhaben wie etwa dem Krippenanbau in Bovenden mit 460 000 Euro. Ratsmitglieder wie Ernst Achilles-Wengel (Grüne) und Jens Geyer (CDU) forderten mit Hinweis auf die „katastrophale“ Haushaltslage eine genaue Aufklärung.

Die Mehrkosten gehen nämlich zu Lasten der Samtgemeinde. Das Land zahlt seinen Zuschuss in Höhe von 217 000 Euro ebenso wie der Landkreis (30 000 Euro) erst nächstes und übernächstes Jahr. 20 000 statt 15 000 Euro vom Kirchenkreisamt fließen hingegen noch dieses Jahr. Für den Bau mit einem Verbindungsraum zum alten Kindergarten, der eine Arche symbolisieren soll, waren die Kosten vor einem Jahr vom Architekten auf 300 000 bis 400 000 Euro geschätzt worden. Der Samtgemeinderat musste bereits eine höhere Kreditaufnahme für dieses Jahr beschließen.

In dem Anbau vor dem Kindergarten sollen eine Krippengruppe für 15 Kinder unter drei Jahren und ein Therapieraum für eine integrative Gruppe Platz finden sowie ein Aufenthaltsraum für die Kindergarten- und Krippenmitarbeiter. Mit dem Bau könnte die Vorgabe des Bundes nahezu erreicht werden, für 35 Prozent der Kinder bis drei Jahren einen Betreuungsplatz vorzuhalten. Der Bedarf an Krippenplätzen ist vorhanden. Alle Plätze sind ausgebucht. In einigen Fällen habe die Samtgemeinde Plätze als Übergangslösung in Kindergärten organisieren müssen, so der stellvertretende Verwaltungschef Wolfgang Wiedemann.

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