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Rollende Automobilgeschichte aus 80 Jahren

Zehnte Göttinger-Classic Rollende Automobilgeschichte aus 80 Jahren

72 Fahrzeuge haben am Sonntag an der zehnten Göttingen-Classic teilgenommen. Der Motorsportclub Göttingen im ADAC richtete die Old- und Youngtimer-Veranstaltung aus. Start und Ziel war das Kaufparkgelände: Dieses Jahr führte die 120 Kilometer lange Strecke über das Eichsfeld.

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Rollendes Automobilmuseum: Fahrer Charly Fernau ist mit dem Ford Model A, Baujahr 1930, bei der zehnten Göttingen-Classic dabei.

Quelle: Vetter

Nach der touristischen und sportlichen Ausfahrt, können Autoliebhaber das rollende Automobilmuseum noch auf dem Parkplatz bewundern. Es knattert, Chrom blitzt und es wird gefachsimpelt. An einem silbergrauen Maserati bleiben fast alle Zuschauer stehen. „Der ist wirklich schön“, flüstert eine Frau zu ihrem Begleiter. Und er ist weltweit nur 242 Mal hergestellt, der Maserati 3500 GT Spider (Vignale), Baujahr 1962. Warum der Besitzer sich das Auto gekauft hat? „Ich musste es einfach haben“, sagt er und lächelt vielsagend. Der Maserati hat nicht an dem Rennen teilgenommen, Old- und Youngtimer-Besitzer können auch während der Veranstaltung ihr Auto einem breiteren Publikum vorstellen. „Viele nutzen die Göttingen Classic gleichzeitig als Oldtimer-Treffen“, erklärt Stephan Plessow vom Motorsport-Club Göttingen im ADAC.

Start- und Zieleinlauf war das Kauf Park-Gelände in Grone. So viele Fahrzeuge, wie dieses Jahr in Göttingen an den Start gegangen seien, „gab es noch nie“, sagt Organisationsleiter Rainer Stolzenberg. In den vergangenen Jahren hätte die Anmeldezahl zwischen 50 und 60 geschwankt. Fahrzeuge aus über acht Jahrzehnten Automobilgeschichte haben an dem Rennen durchs Eichsfeld teilgenommen.

„Die Göttingen Classic haben sich langsam herumgesprochen“, sagt Stolzenberg. Und deshalb gäbe es vom großen amerikanischen Straßenkreuzer bis zu Youngtimern aus den 80er-Jahren eine große Bandbreite an Fahrzeugen. „Ich kann auch gar nicht sagen, was das schönste Auto ist“, sagt er. „Dazu sind sie zu einzigartig.“

In fünf verschiedenen Klassen haben sich an der sportlichen Ausfahrt 16 Fahrzeuge beteiligt. Der Göttinger Georg Bögershausen und Rainer Fletling aus Vellmar gewannen in der Klasse B3 mit einem NSU TT.

Von Florian Heinz

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Nicht nur die Autos sind Klassiker, sondern auch die Veranstaltung selbst: Das diesjährige internationale ADAC-Veteranentreffen findet am kommenden Wochenende statt. Unter den 110 Old- und Youngtimer sind ein Rally AZ, Baujahr 1924, mehrere Ford A, ein Mercedes 290 Cabrio aus dem Jahr 1933 und ein 1936 gebauter Riley Roadster.

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