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Rosdorfer Internet-Portal kaum bekannt

Diskussion in Ratssitzung Rosdorfer Internet-Portal kaum bekannt

Das Positive vorweg: Die Gemeinde Rosdorf bietet auf ihrer Internetseite ein Bürgerinformationsportal an. Dort können Interessierte Termine und Tagesordnungen von Räten und Ausschüssen einsehen und Protokolle vorangegangener Sitzungen lesen. Das Negative: Dieses sinnvolle Portal sei wenig bekannt, kritisierte Dieter Eikenberg (Grüne) in der jüngsten Ratssitzung.

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Quelle: Screenshot

Rosdorf. Man müsse es besser publik machen. Denkbar seien ein Hinweis im Gemeindeblatt oder auf der Internetseite selbst sowie die Erstellung eines Informationsblattes. Einen entsprechenden Antrag stellte die Gruppe CDU/Grüne denn auch.

„Der Hinweis auf die Website kommt 20 bis 30 Jahre zu spät“, kommentierte Volker Hempfing (SPD) das Ansinnen und erntete einige Lacher. „Jeder hat doch heute einen Computer, auch ältere Menschen.“ Ein Hinweis in Rosdorf aktuell sei überflüssig. Das wäre ja, als wenn ein Bäcker darauf hinweisen würde, Brötchen im Angebot zu haben.

Antrag ins Lächerliche gezogen

Jörg Winter (CDU) fand es unglücklich, „dass der Antrag ins Lächerliche gezogen wird“. Und Eikenberg fügte an: „Das Thema ist ernst.“ Er erlebe es immer wieder, dass Bürger von dem Angebot nichts wüssten. Er wolle zwar keine Namen nennen, aber selbst einige Ratsmitglieder hätten Probleme damit, sich Infos auf der Internetseite zu beschaffen.

„Überflüssig wie ein Kropf“, konterte Jörg Kunkel (SPD). Diejenigen, die mit dem Internet umgingen, würden auch die Seite rosdorf.de kennen – und dort auch den Link zum Portal finden. „Wie man die Dokumente herunterladen kann, wissen nicht alle“, gab Wiebke Bruns (CDU) zu bedenken. „Wenn Sie das lächerlich finden, okay. Aber wem würde ein Hinweis schaden?“. In jedem Fall würde es Arbeit machen, sagte Kunkel.

Diskussion überflüssig

Christian Frölich (CDU) fand die Diskussion überflüssig. Warum habe die Volkshochschule wohl Computer- oder Internetkurse für Einsteiger, fragte er. „Und wir diskutieren da eine halbe Stunde drüber, da fällt mir nichts zu ein.“ Danach war die Debatte beendet – und die Gruppe SPD und Linke lehnte den Antrag geschlossen ab. „Das ist wirklich eine Frechheit“, sprach Gerhard Winter (CDU) das aus, was wohl viele im Raum dachten.

Mittlerweile hat die Gemeinde im Internet nachgebessert: Der Link zum Informationsportal ist nun prominent auf der Startseite platziert.

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