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Rosdorfer Rat will Bürgerwindpark

Konzept von Verwaltung Rosdorfer Rat will Bürgerwindpark

Dass neue Windräder auf dem Gebiet der Gemeinde Rosdorf gebaut werden, ist so gut wie sicher. Auch die dafür in Frage kommenden Flächen sind bekannt: Nur der Bereich südlich und östlich von Volkerode entlang der A 7 sowie eine große Fläche zwischen Rosdorf und Sieboldshausen (südlich der Biogasanlage) bieten sich an. Jetzt geht es um die Art der Umsetzung.

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Quelle: Kunze (Symbolfoto)

Rosdorf . Um so viele Einflussmöglichkeiten wie möglich zu haben, soll die Verwaltung ein Konzept für die Gründung eines Bürgerwindparks erstellen. Diesen Antrag der Gruppe CDU/Grüne hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Ein Bürgerwindpark könne zu einer höheren Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung führen, erklärte Christian Frölich (CDU). Außerdem würden so mehr Erlöse in der Kommune bleiben. Auch Bürger könnten sich beteiligen und „Geld verdienen“. Die Zeit dränge, so Frölich. „Die Investoren sind uns schon voraus.“ Er habe gehört, dass sie schon Vorverträge mit Landwirten für einzelne Flächen geschlossen hätten.

Es heiße, sie würden zum Teil 25 000 bis 40 000 Euro Pacht pro Jahr für eine Anlage zahlen. Daher müsse man sich auch einen Überblick darüber verschaffen, wer innerhalb der Potenzialflächen Grundstücke besitze und wer womöglich schon Verträge abgeschlossen habe. „Das Schlechteste wäre, wenn wir unvorbereitet sind und die Investoren Anlagen aufstellen. Die Rendite muss in der Region bleiben“, sagte Frölich.

„Auch für uns hat ein Bürgerwindpark oberste Priorität“, erklärte Sören Steinberg (SPD). Schließlich betreffe das Thema viele Bürger, „die ehrliche Antworten von uns haben wollen“.

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Vorranggebiete

Für Windkraft-Skeptiker klingt die Zahl bedrohlich: Bis zu 77 Windräder könnten auf den Flächen gebaut werden, die allein die Gemeinden Friedland und Rosdorf im Leinetal ausweisen könnten – theoretisch. Und die Betonung liegt auf „könnten“.

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