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Rotmilane bremsen Windenergieanlagen aus Kommentar: Rechnungen gehen nicht auf

Rotmilan und Windräder

Kommentar: Rechnungen gehen nicht auf

Überschneiden sich häufig: Rotmilan-Schutzzonen mit einem Radius von 1250 Metern und mögliche Windradstandorte.

© Quelle:Landkreis Götingen

Die Hoffnungen oder je nach Standpunkt Befürchtungen, dass jede Menge Windräder mit 130 Meter Nabenhöhe demnächst im Landkreis stehen, werden nicht Realität. Soviel lässt sich jetzt schon sagen. Die Feinarbeit an neuen Flächennutzungsplänen ist von den Gemeinden aber noch zu erledigen. Noch seltenere Schwarzstörche – Abstandsregel 3000 Meter – können noch ins Spiel kommen. Die Debatte um Mindestabstände zu Häusern ist auch noch nicht erledigt.

Die Rechnungen von Grundbesitzern mit Extraeinnahmen aus der Windenergieproduktion gehen nicht überall auf. Profitieren könnten die Bewohner der Gemeinden in ländlichen Räumen mit geringer Steuerkraft, deren Flächen genutzt werden sollen, auch nur dann, wenn sie die Anlagen selbst bauen und betreiben. Damit ist die Energiewende noch nicht in Gefahr. Nicht jede Gemeinde oder jeder Landkreis muss 100 Prozent energieautark sein. Wind und Windräder gibt es im Norden Niedersachsens jetzt schon genug. Man muss nicht wirklich auch noch die bewaldete Berglandschaft im südlichen Zipfel verspargeln.

Von Gerald Kräft

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Windenergieanlagen

Im Landkreis Göttingen arbeiten derzeit viele Gemeinden daran, die Flächennutzungspläne zu ändern, um neue und größere Windenergieanlagen zu ermöglichen. Das dazu nötige Gutachten über Rotmilanvorkommen im Kreisgebiet wird am Montag, 5. November, im Ausschuss für Wirtschaft, Bauen, Planen und Energie des Kreistages vorgestellt.

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