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Rüstungsexporte ohne Transparenz

Friedenspreis Rüstungsexporte ohne Transparenz

Zwei christliche Friedensinitiativen sind am Sonnabend, 5. März, mit dem Göttinger Friedenspreis 2011 ausgezeichnet worden. Geehrt wurden die Basisinitiative „Ohne Rüstung leben“ und die „Arbeitsgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung“ (GKKE).

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Friedenspreis: Bernhard Moltmann, Holger Rothbauer, Paul Russmann und Stiftungsvertreterin Laura Stockmann (v.l.).

Quelle: Heller

Mit der Verleihung will die „Stiftung Dr. Roland Röhl“ das langjährige, praktische und wissenschaftliche Engagement der beiden Gruppierungen gegen Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte würdigen und die öffentliche Wirksamkeit ihrer Aktivitäten unterstützen. Die Preisträger hielten an der Vision einer gewaltfreien Welt fest, sagte Laudator Andreas Zumach, Journalist und Friedenspreisträger 2009. Deutschland sei nach wie vor Rüstungsexporteur Nummer drei in der Welt. Beschränkungen stünden nur auf dem Papier. Deutsche Gewehre seien nun auch in den Händen von Gaddafi zu sehen.

Der GKKE-Vorsitzende Bernhard Moltmann kritisierte die fehlende Transparenz bei Rüstungsexporten. Genehmigungen seien nach wie vor Domäne der Exekutive außerhalb von Parlament und Öffentlichkeit. „Es ist nötig, in die Bresche zu springen und Licht ins Dunkel zu bringen.“ Die Fachgruppe veröffentlicht einen jährlichen Rüstungsexportbericht als Reaktion auf die „Lückenhaften und zeitfernen“ Berichte der Bundesregierung.

Die Stiftung des 1997 gestorbenen Göttinger Wissenschaftsjournalisten Roland Röhl will mit dem mit 3000 Euro dotierten Preis die Konflikt- und Friedensforschung fördern.

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