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Runder Tisch Leseförderung stellt sich vor

Aktionstag in Göttinger Stadtbibliothek Runder Tisch Leseförderung stellt sich vor

„Ich kann schon lesen.“ Francisco Hennerici ist stolz. Erst seit dem Sommer geht er in die Grundschule. „Bald kann ich Asterix alleine lesen“, sagt der Siebenjährige. Doch bis dahin darf Mutter Corinna noch die Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Die beiden waren am Sonnabend Teilnehmer an dem Aktionstag „Lesen (er)leben“ in der Göttinger Stadtbibliothek.

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Lesen macht Spaß: Die Jubu-Crew gibt an ihrem Stand Tipps zu neuen, guten Kinder- und Jugendbüchern.

Quelle: Vetter

Göttingen. Der Runde Tisch Leseförderung, in dem sich verschiedene Institutionen zusammengeschlossen haben, hat den Tag veranstaltet. Dabei hat sich Francisco mit Lektüre eingedeckt – Asterix, Was ist was? und das Sams von Paul Maar. Nebenan schmökern Alina und Maleeha in ihren Lieblingsbüchern.

Bei dem Aktionstag, bei dem sich die teilnehmenden Institutionen einer breiten Öffentlichkeit vorstellten, ging es nach Auskunft von Bibliotheksleiterin Brigitte Krompholz-Röhl auch um das „verstehende Lesen“. Also nicht nur um das bloße Erkennen von Worten, sondern die Bedeutung des Textes.

„Heißt das alles Wolf?“, fragte etwa die evangelische Bildungsstätte und bot Wörterspiele in mehreren Sprachen. Vom Anderssein und Ausgrenzung handelt das Bilderbuch „Der dritte Bär“ von Heike Ellermann. Schüler der Hölty-Schule haben daraus mit Lehrerin Katrin Palmer ein pantomimisches Theaterstück gemacht, das sie am Sonnabend in der Bibliothek aufführten. Ebenfalls in der Kinderbibliothek stellte die Göttinger Bürgerstiftung das Antolin-Projekt vor und das Literarische Zentrum bot den Kindern die Gelegenheit, auf einer großen Papierrolle eine Geschichte zu schreiben. Orientierung in dem Wust an neuen Kinderbüchern gab die Jubu-Crew.

Krompholz-Röhl zeigte sich mit der Resonanz auf den Aktionstag sehr zufrieden. Sie betonte die Wichtigkeit eines frühen Kontaktes mit der Bibliothek. Fast Dreiviertel der heutigen Bibliotheksnutzer hätten schon als Kind Kontakt zu einer Bücherei gehabt. Knapp ein Drittel der Bevölkerung nutzt eine Bibliothek regelmäßig.

Wie Corinna und Francisco Hennerici. Sie kommen regelmäßig in die Göttinger Stadtbibliothek, um sich neue Bücher auszuleihen. „Das gemeinsame Vorlesen ist etwas Schönes“, sagt Franciscos Mutter. Seine Lieblingsbücher sind, neben ganz vielen anderen und dem Sams, „Jo Raketen-Po“ von Pinkus Tulim und Geschichten rund um das Erdmännchen Erwin von Ian Whybrow.

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