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SPD-Anfrage zu Servicemängeln in Göttinger Hauptpost

Post-Ärger wird Thema im Stadtrat SPD-Anfrage zu Servicemängeln in Göttinger Hauptpost

Mit den Service-Defiziten der Göttinger Hauptfiliale der Deutschen Post am Bahnhof wird sich nun auch der Rat der Stadt befassen. Die SPD-Fraktion will die Verwaltung dazu auffordern, „Gespräche mit der Postbank als Betreiber der Hauptpost in der Heinrich-von-Stephan-Straße zur Verbesserung des Service zu führen“.

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Frustrierend für Kunden: lange Warteschlangen an den Schaltern der Post und Postbank.

Quelle: CH

Göttingen . So heißt es in einem Antrag der Sozialdemokraten für die nächste Sitzung des Stadtrates am 15. Februar.

Seit Monaten bilden sich vor der Post am Bahnhof lange Warteschlangen von Kunden. In Spitzenzeiten am Freitag oder Sonnabend stehen die Kunden bis auf die Straße und müssen manchmal bis zu einer Stunde warten, bis sie an der Reihe sind. Lange Wartezeiten sind, obwohl alle acht Schalter besetzt sind, nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Hinter vorgehaltener Hand räumten selbst einige Beschäftigte ein, dass die Filiale unterbesetzt sei.

Beschwerden von Postkunden über den mangelhaften Kundenservice der Post und der Tageblatt-Bericht bilden auch die Begründung der SPD-Raftsfraktion für ihren Antrag. Die Sozialdemokraten üben heftige Kritik am Verhalten der Postbank, die als Betreiber der Postfiliale keinen Handlungsbedarf sieht. Damit, so die SPD, nehme „die Postbank die Beschwerden der Göttinger Bürger nicht ernst“.

In der Tat hatte Iris Laduch-Reichelt, Pressesprecherin der Postbank, gegenüber dem Tageblatt die Berechtigung der Kundenbeschwerden in Abrede gestellt : „So dramatisch kann es nicht sein“, hieß es. Auf Anfrage sprach sie von einem „subjektiven, aber nicht realistischen Kundenempfinden“. Eine Auswertung der dritten Kalenderwoche nach der Tageblatt-Anfrage habe ergeben, dass „immer mindestens fünf Schalter besetzt waren, in Spitzenzeiten auch alle acht“. Die Filiale sei neben Postbank inklusive Postdiensten auch zentrale Paketausgabe in Göttingen. Wenn ein Mitarbeiter dann aus dem Lager ein Päckchen hole, sei er für einige Minuten nicht zu sehen.

Immerhin räumte die Postbank-Sprecherin ein, dass der Paketdienst die Filiale vor neue Herausforderungen stelle . Immer mehr Kunden bestellten Ware im Internet, ließen sie sich per Post liefern und sendeten unerwünschte Ware zurück. Dadurch sei die Paketmenge „dramatisch gestiegen“.

Darauf habe die Post bereits reagiert, so Laduch-Reichelt. Interne Abläufe seien verändert, vakante Stellen umgehend wieder besetzt und zusätzlich Personal eingestellt worden. Anfang Februar solle zudem erneut geprüft werden, ob die Post ausreichend besetzt sei.

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„Dramatisch“ viele Pakete

Keine Entspannung an den Schaltern der Göttinger Post am Bahnhof: wieder lange Staus und Wartezeiten, wieder viele Kundenklagen am Tageblatt-Lesertelefon und in Internetforen. Vor zwei Monaten hatten sich bereits viele Postkunden über Warteschlangen bis vor die Tür beschwert.

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