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SPD und Grüne wollen Durchgangsverkehr in Weende eindämmen

Belastung im Ortskern SPD und Grüne wollen Durchgangsverkehr in Weende eindämmen

Den Durchgangsverkehr durch den Weender Ortskern wollen SPD und Grüne eindämmen. Sie fordern ein Eingreifen der Stadt. Die Verwaltung soll durch geeignete Maßnahmen Pendler auf die Bundesstraßen 27 und 3 lenken.

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Quelle: Archiv (Symbolbild)

Weende. Die Christdemokraten halten das für kaum möglich. Eingriffe würden weniger die Pendler treffen, als vielmehr die Bewohner behindern. Nach Einschätzung von Rot-Grün besteht Handlungsbedarf. Das Gewerbegebiet Lutteranger werde durch die Anbindung des Güterverkehrszentrums an die B 27 besser erschlossen, führte SPD-Fraktionschef Franc Pfahl aus.

Das Land wolle das Universitätsklinikum ausbauen. Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung solle von Katlenburg in einen Neubau auf dem Nordcampus umziehen. Das alles werde das Verkehrsaufkommen auf der Hannoverschen Straße, Hennebergstraße und Im Hassel erhöhen.

Von Anwohnern selbst verursacht

Die CDU zeigte sich über die Forderung nach einem Verkehrswegeplan für Weende verwundert. „Wir haben uns in der Vergangenheit beim Ausbau der B 27 fraktionsübergreifend für eine gute Anbindung des Ortskerns eingesetzt“, sagte Hans Otto Arnold. Entgegen der ursprünglichen Planung der Stadt seien Brücken über die Lutter gebaut worden, damit Anwohner nicht lange Umwege fahren müssten. Der Preis dafür sei nun, dass auch andere diese Straßen nutzen. Der meiste Verkehr werde allerdings von Anwohnern selbst verursacht: durch Fahrten zur Arbeit, in die Stadt oder durch den Transport der Kinder zum Kindergarten oder zur Schule.

13 000 Autos am Tag

Arnold räumte ein, dass der Verkehr auf der Hannoverschen Straße im Ortskern mit 13 000 Autos am Tag ohne Schwerlastverkehr hoch sei. Weil auf dieser Durchgangsstraße Busse unterwegs seien, ließen sich keine Poller installieren. Der Christdemokrat wies darauf hin, dass zur Lärmbelastung in Weende auch der zunehmende Güterverkehr auf der Schiene gehöre. Darüber schweige Rot-Grün. Der Antrag wurde mit den Stimmen von SPD und Grünen angenommen.

Von Michael Caspar

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