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Samtgemeinde setzt auf kleinere Klassengrößen

Debatte über Verbundschule Samtgemeinde setzt auf kleinere Klassengrößen

Trotz sinkender Schülerzahlen hält die Samtgemeinde Radolfshausen daran fest, alle vier Grundschulstandorte zu erhalten – sofern die Eltern das unterstützen. Die zeigten sich bei einem erneuten Infoabend zur Schulentwicklung im Ebergötzer Dorfgemeinschaftshaus teilweise skeptisch, dass Kombinationsklassen möglich seien.

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Wird vorerst kommissarisch geleitet: die Seulinger Schule.

Quelle: Mischke

Laut landespolitischer Vorgabe sind Kombiklassen zu bilden, wenn in zwei aufeinander folgenden Jahrgängen keine 26 Schüler zusammenkommen. Das ist in Ebergötzen ab 2013 der Fall, ab 2014 in Seeburg und Seulingen. Die Zahlen für 2015 sehen zwar besser aus, es ist aber noch nicht abzusehen, ob sich dieser Trend stabilisiert.

Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Wucherpfennig (SPD) setzt auf Zeit und hofft, die Talsohle durch Abrücken von der Mindestzahl durchschreiten zu können. Voraussetzung wäre ein Wechsel der Landespolitik, für den er durchaus Chancen sieht. Kleinere Klassen würden im Trend liegen, verweist Wucherpfennig auf Beispiele aus anderen Bundesländern.

Die Skepsis einiger Eltern konnte er damit nicht zerstreuen. Als Alternative regten sie eine gemeinsam verwaltete Verbundschule mit jeweils vollem Klassenangebot an den Standorten Seeburg und Seulingen an. Ein Ringschulmodell mit Verteilung der Jahrgänge auf zwei Orte wie in Bodensee/Krebeck stieß hingegen auf Ablehnung.

Eine Verbundschule habe viele Vorteile, räumte Wucherpfennig ein, gab aber Widerstände in den Orten zu bedenken, die dazu über ihren Schatten springen müssten. Bis Anfang März sollen die Eltern aus Seeburg und Seulingen zu einer Versammlung eingeladen werden, um ein Meinungsbild zum Thema Verbundschule zu erheben. Das weitere schulpolitische Vorgehen auf Samtgemeinde-Ebene klären soll ein Arbeitskreis, den Wucherpfennig nach der Kommunalwahl im September 2011 mit den neuen Mandatsträgern aus der Taufe heben will. Vom Zeitfenster her sei das ausreichend.

ku

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