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Sartorius-Mitarbeiter ziehen im November um

Gelände in Göttinger Nordstadt Sartorius-Mitarbeiter ziehen im November um

Der Abriss auf dem alten Sartorius-Gelände geht voran, ein Altbau wird renoviert. Wann der Gebäuderiegel an der Hannoverschen Landstraße abgerissen wird, ist noch offen.

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Abriss geht voran: das alte Sartorius-Gelände in der Nordstadt.

Quelle: Meder

Göttingen. Der Abriss der Gebäude auf dem alten Sartorius-Gelände an der Hannoverschen Straße schreitet kräftig voran. Eines der alten Gebäude, das nicht abgerissen wird, wird derzeit renoviert.

Viele Flächen sind bereits frei. “Noch ist der Abriss aber nicht ganz durch”, sagt Petra Kirchhoff, Sprecherin der Firma Sartorius. Denn: Die Gebäude entlang der Hannoverschen Straße stehen noch. In diesen Gebäuden sind einige Büroräume noch in Betrieb, unter anderem Mitarbeiter des Sartorius-Marketings arbeiten dort. “Im November soll der Gebäuderiegel entlang der Straße endgültig geräumt werden”, erklärt Kirchhoff weiter. Einige Mitarbeiter ziehen dann vorübergehend in die alte Telekom-Immobilie. Das neue Gebäude mit den Vertriebs- und Marketingbüros auf dem neuen Sartorius-Campus im Industriegebiet wird nach Angaben von Kirchhoff Ende 2018 fertig sein.

Wann genau der Abriss der Gebäude an der Hannoverschen Straße beginnt, sei noch offen. Auch der Baubeginn für die Neubauten sei noch unklar, dafür sei im Wesentliche der Investor, die Firma Hamburg-Team, zuständig. Vermutlich, so Kirchhoff, werde nach dem Abriss des vorderen Gebäuderiegels mit dem Bau der Tiefgaragen begonnen.

Altbau wird renoviert

Unterdessen wird der Altbau, der hinter dem Riegel steht, renoviert. “Jetzt kommt dort ein schönes, altes Mauerwerk zu Tage “, sagt Kirchhoff. Die Immobilie sei eines der ältesten Häuser dort und bleibe erhalten. Auf etwa 20.000 Quadratmetern soll auf dem Gelände später Raum für Wohnungen, Gastronomie, Firmen und Bildungseinrichtungen wie den neuen Gesundheitscampus entstehen. Der Gesundheitscampus ist in dem Gebäude an der Südseite untergebracht und bereits in Betrieb.

Die Arbeiten liefen sogar etwas schneller als vorgesehen, sagt Kirchhoff. Statt Ende des Jahres soll der Umzug der Mitarbeiter bereits im November erledigt werden. Nach fast 120 Jahren zieht der Pharmazulieferer in das Werk im Industriegebiet Grone um, wo der Konzern etwa eine halbe Milliarde Euro in neue Gebäude und Produktionsflächen investiert. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Grundstücks in der Nordstadt für die Firmengeschichte hat sich Sartorius jedoch an der Konzeptentwicklung für die Nachnutzung beteiligt.

Künftiges Engagement möglich

Die Abrissarbeiten hatten im ersten Quartal 2017 begonnen. Das Konzept der neuen Eigentümer des Geländes sei Bestandteil des städtebaulichen Rahmenplans Nordstadt, den der Verwaltungsausschuss Ende Mai dieses Jahres beschlossen hatte. Der Rahmenplan, so erklärte damals Verwaltungssprecher Detlef Johansson, diene „als Leitfaden für die zukünftige städtebauliche Entwicklung in der Nordstadt“. Außerdem sei er „Grundlage für die derzeit laufende Überarbeitung der Vorbereitenden Untersuchungen in der Nordstadt“. Diese seien wiederum erforderlich, um Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm des Landes zu bekommen.

Ob Sartorius sich ganz von dem Gelände des alten Firmensitzes zurückzieht, ist offen. Die Idee für das Areal ist, dort Bildung, Wohnen und Neugründungen unterzubringen. Daher soll die zukünftige Nutzung des Sartorius-Quartiers unter dem Titel „Bilden, Wohnen, Gründen“ stehen. Es sei möglich, so Kirchhoff, dass sich die Firma Sartorius auch künftig dort engagiert.

Von Britta Bielefeld

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