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Schäden an neuem Pflaster in Göttingens Innenstadt

Grüne wollen Konzept zur Verhinderung von Schäden Schäden an neuem Pflaster in Göttingens Innenstadt

„Es kann doch nicht sein, dass neu verlegtes Pflaster gleich wieder kaputt geht“, so Ulrich Holefleisch von den Grünen im Bauausschuss. Seine Fraktion hatte dort einen Antrag eingebracht, dass die Bauverwaltung ein Konzept vorlegen soll, um künftig solche Mängel zu verhindern.

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Absperrung wegen Stolpergefahr in der Prinzenstraße: Das Pflaster hebt sich aus noch ungeklärten Gründen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Fugen, kaputte Platten und Stolpersteine“ – laut Antrag soll Ziel des Konzeptes sein, das Pflaster in einen akzeptablen Zustand zu versetzen und neuen Schäden vorzubeugen, beispielsweise durch eine Begrenzung des Gewichtes der Lastwagen, die Waren anliefern.

Doch die Bauverwaltung sieht dafür keinen Anlass. „Die Aussage, dass an zahlreiche Stellen kurz nach Fertigstellung ernsthafte Schäden aufgetreten sind, teilen wir nicht“, so Michael Ernst , Fachbereichsleiter Tiefbau und Bauverwaltung der Stadt. Zwar sei im Bereich des Busringes „Einzelschäden“ aufgetreten, die habe man aber im Rahmen der Gewährleistung gleich von den Firmen beseitigen lassen.

Auch Göttingens Naturschutzbeauftragte Britta Walbrun meinte, dass in der Fußgängerzone bereits kurz nach der Fertigstellung des Pflasters Risse und Kanten aufgetreten seien. Ernst: „Das sind nur einzelne Platten und zwar an den Stellen, wo bestimmte Wasser- oder Gasanschlussstellen, so genannte Absteller, installiert sind. „Das fällt ebenfalls in die Gewährleistung und hat mit Unzulänglichkeiten nichts zu tun.“Die Politiker haben in der Angelegenheit  zunächst weiteren Beratungsbedarf angemeldet. Der Antrag wurde deshalb vertagt.

Prinzenstraße abgesperrt

Zur Zeit ist auch ein Teil der Prinzenstraße mit rotem Flatterband abgesperrt, auch dort hebt sich das neu verlegte Pflaster um einen Zentimeter. Warum ist allerdings noch völlig unklar. „Wir haben noch keine Erklärung für die Auffälligkeiten in der Pflasterung“, sagte Stadtsprecher Detlef Johannson gestern auf Tageblatt-Anfrage.

Ob die starken Regenfälle unmittelbar in den Tagen vor Beginn der Frostperiode damit zu tun haben oder ob die Feuchtigkeit im Boden jetzt bei Tauwetter die Platten nach oben drückt, das soll heute geklärt werden, wenn die Platten hoch genommen werden. Johannson weiter: „Wir gehen davon aus, dass sich auch wieder eine Setzung einstellt, wenn der Frost aus dem Boden ist“. Unfallgefahren würden die Mitarbeiter des Baubetriebshofs allerdings beseitigen.

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