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Hip-Hop gegen Arbeitssucht

Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums tanzen bei Kunst-Gala Hip-Hop gegen Arbeitssucht

Sechs Schüler des Göttinger Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) treten zusammen mit und unter der Regie von Lehrer Steffen Wieneke bei der Kunst-Gala am 5. Februar in der Stadthalle Göttingen auf. Das Thema ihrer Tanz-Choreographie ist brandaktuell: Arbeitssucht und der Wert des „Gemeinsam packen wir's“.

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Der Auftritt der Schüler in der OHG-Aula überzeugte schon einmal.

Quelle: Wenzel

Göttingen. „Dab. Daa. Daa. Dabb. Di“, sagt Stefan Wieneke und tanzt vor. Hinter ihm tanzen vier Schülerinnen nach. Es ist das erste Training für den Kunst-Gala-Auftritt. Noch läuft es nicht ganz rund. „Wie herum drehen wir die Arme?“, fragt Henrike. „Rechts dreht nach hinten, dann Schieben mit Durchtauchen. Dab. Da. Da. Dimm. Di“, macht Wienecke vor. Aber auch er muss ab und ab überlegen.

Vor etwa einem halben Jahr hat die Tanztruppe – sechs Schüler und ihr Lehrer – die fünfminütige Choreographie schon einmal aufgeführt, bei der Schulrevue im Rahmen eines Musicals. „Damals hat es etwa drei Monate gedauert, die Choreographie einzustudieren“, so Wieneke, der die Tanzeinlage entwickelt hat. Jetzt geht es nur noch darum, das wieder aufzufrischen. Alles kein Problem: „Alle bis auf eine haben einen tänzerischen Background und davon nicht wenig.“

Dass bei der Kunst-Gala genau die gleiche Truppe tanzt wie im vergangenen Jahr, ist nicht selbstverständlich, denn viele der Tänzer haben 2016 Abitur gemacht. „Aber es passte in die Planung“, sagt Rike Anton. „Ich war in Neuseeland und bin im Dezember wiedergekommen.“ Rike spielt die Hauptrolle, eine Managerin.

Im ersten der Teil der Choreographie geht es nur um die weiß gekleidete Rike und die schwarz gekleidete Arbeit – in Person von Henrike. „Die Managerin hat ein Problem mit Arbeitssucht“, erzählt Wieneke. „Diesen Kampf wollte ich tänzerisch und interaktiv umsetzen.“ Interaktiv heißt, dass im Hintergrund auf einer großen Leinwand ein Video läuft, auf dem die Choreographie von Rike und Henrike noch einmal abläuft – ihre Choreo haben die beiden Frauen selbst gestaltet.

Im zweiten Teil geht es um Tänzer Marvin und Rike, ein bisschen Flirt, ein erster Eindruck, dass es noch ein Leben neben der Arbeit gibt. Im dritten Teil sind dann alle sieben Tänzer auf der Bühne, die Uniformität der schwarz-weißen Kleider ist papageienbunten Outfits gewichen, die Arbeitssucht wird überwunden, „indem man festgestellt, dass es in der Gruppe viel leichter geht“, so Wieneke.

Die Performance, die die Tänzer bei der Revue 2016 zu den beiden Stücken „Kashmir“ von Led Zeppelin in der Version von Puff Daddy und „Rather Be“ von Clean Bandit in der Coverversion von Jasmine Thompson hingelegt haben, überzeugt. Man merkt die Begeisterung, mit der getanzt wird – und die dann hoffentlich auch das Publikum in der Stadthalle so mitreißt, wie es der Applaus in der OHG-Aula verspricht.

Kunst-Gala fördert Projekte

Mit den Einnahmen der Kunst-Gala 2017, die am 5. Februar in der Stadthalle Göttingen stattfindet, will der Verein Kunst e.V. Kulturprojekte fördern, die sich mit dem Europagedanken auseinandersetzen. Projektinitiatoren können Kultureinrichtungen, Schulen und Vereine sein. Die Frist für das Einreichen von Förderanträgen endet am 31. Januar.

Die Anträge müssen von Kultureinrichtungen, Schulen, Gruppen, Initiativen, Vereinen oder Einrichtungen, die gemeinnützig sind, gestellt und unterschrieben werden. Bei Projekten von zwei oder mehr Partnern müssen alle Partner gemeinsam den Antrag einreichen. Nötig ist eine Projektbeschreibung und eine Gesamtkosten- und Einnahmeaufstellung. Eine Mehrfachförderung eines Projektes durch Kunst e.V., den sogenannten städtischen „Sammeltopf“ sowie durch Stiftungen ist möglich. Die maximale Fördersumme beträgt 2000 Euro. Förderanträge sind schriftlich an den Verein Kunst, Herzberger Landstr. 4, 37085 Göttingen, zu richten.

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