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Schüler tot

H1N1-Opfer Schüler tot

Ein 16-jähriger Schüler aus Uslar ist an der Schweinegrippe gestorben. Er ist niedersachsenweit das 20. Todesopfer des H1N1-Virus. Außergewöhnlich: Bei dem Jungen waren keine Vorerkrankungen bekannt. Was genau zum Tod des Schülers führte, wird im Göttinger Institut für Rechtsmedizin untersucht. Bis das Ergebnis vorliegt, kann es einige Wochen dauern. „Sicher ist, dass der Tod in Zusammenhang mit der Grippe steht“, sagte gestern Rechtsmedizin-Chef Michael Klintschar.

Laut niedersächsischem Gesundheitsministerium ist ein kausaler Zusammenhang zwischen Influenzainfektion und Tod nicht immer nachweisbar. Deshalb gilt ein Todesfall, bei dem während des Krankheitsverlaufs das Virus nachgewiesen wurde, als H1N1-assoziierter Todesfall. Beim jüngsten Fall in Uslar „ist kein neuer Erreger im Spiel“, betonte gestern Dr. Mathias Boldt vom Gesundheitsamt des Landkreises Northeim. Es gebe auch keine Hinweise auf Vorerkrankungen des 16-Jährigen oder auf den möglichen Ansteckungsort.

Der Jugendliche ging zur Realschule in Uslar. Am Freitag vor den Weihnachtstagen soll er nach unbestätigten Informationen noch den Unterricht besucht haben. Am Abend habe er sich krank gefühlt. Am nächsten Tag sei es ihm zunächst besser gegangen – am Sonnabendnachmittag wurde er tot in seinem Zimmer gefunden. Der Junge sei nicht ärztlich behandelt worden, so Boldt. Die offenbar kurze Zeitspanne bis zum Tod wertet er als „tragischen Verlauf“. Und er rät, bei ersten Anzeichen einer grippalen Erkrankung einen Arzt aufzusuchen.

us/bib

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