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Schülerkonzert der Tonkünstler im THG

Zwölf Musikschüler treten in Göttingen auf Schülerkonzert der Tonkünstler im THG

Zweimal im Jahr haben Schüler von Musiklehrern des Tonkünstler-Bezirksverbandes Göttingen die Gelegenheit, ihr Können in einem Schülerkonzert zu zeigen. Am Sonntag waren zwölf Schüler in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) in Göttingen dabei.

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Schülerkonzert im THG: Clara Dieckhardt (11 Jahre) Klavier, und Johannes Schütz (11 Jahre), Cello, auf der Bühne.

Quelle: Foto: Heller

Göttingen. Zweimal im Jahr haben Schüler von Musiklehrern des Tonkünstler-Bezirksverbandes Göttingen die Gelegenheit, ihr Können in einem Schülerkonzert zu zeigen. Am Sonntag waren zwölf Schüler in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) in Göttingen dabei.

„In Göttingen prägen insbesondere freischaffende Musiklehrer die Szene. Und wir wollen uns innerhalb des Berufsverbandes zusammenschließen und so auch eine Mischung unser Arbeit erreichen“, berichtete die Vorsitzende des Bezirksverbandes, Paula Fuchs. Denn auch wenn jeder Musiklehrer auf dem Papier allein stehe, wollen sie nach außen hin doch eine Geschlossenheit zeigen. Derzeit gehören dem Verband 80 Lehrer an, von denen neun einen Schüler beim Konzert dabei hatten. „Uns ist zudem wichtig, dass wir den Konzertbesuchern vermitteln, dass es beim Erlernen eines Instruments nicht unbedingt um Leistung und das Spielen von Wettbewerben geht, sondern Musik vor allem Spaß machen soll“, sagte Fuchs. Deshalb sei das Schülerkonzert auch dafür gedacht, dass Familien mit kleinen Kindern es gut besuchen können, um diesen zu zeigen, wie ein Instrument erlernt werden kann und welche Instrumente zur Auswahl stehen. „Außerdem haben sie während des Konzertes die Gelegenheit die jeweiligen Lehrer kennenzulernen und zu erfahren, wie diese ihren Schülern ein Instrument beibringen“, sagte Fuchs. Die Verbandsvorsitzende ist als Musiklehrerin für Cello tätig. Die Aula des THGs eigene sich wegen ihrer Größe gut für die Konzerte, denn so würden die Mädchen und Jungen einen Eindruck bekommen, was es heißt in einem großen Saal zu spielen.

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Schüler von Musiklehrern des Tonkünstler-Bezirksverbandes zeigen ihr Können.

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Die Länge und die Konzeption des Schülerkonzertes sei immer davon abhängig, wie viele Schüler sich für das jeweilige Konzert anmelden und wie alt diese sind. Der jüngste Musiker am Sonntag war der neuen Jahre alte Patrick He, der auf der Gitarre Stücke von Bruno Szordikowski spielte. Insgesamt zeigten zwölf Mädchen und Jungen, was sie in ihrem Musikunterricht gelernt hatten. Clara Dieckhardt am Klavier und Johannes Schütz (beide elf Jahre) spielten den ersten Satz einer Sonatine in C-Dur des deutschen Komponisten Julius Klengel (1859 bis 1933). Begleitet von seiner Lehrerin Mechthild Schäfer am Klavier spielte der elfjährige Aaron Sandrock eine Sonate von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750). Die Besucher hörten bei allen Vorträgen gespannt zu und ließen sich von der Begeisterung der Nachwuchsmusiker für ihre Stücke mitreißen.

Bereits seit mehreren Jahren spielen Anija Immel auf der Violine, Carlotta Frey am Cello und Alexander Kanzow am Klavier als Trio zusammen. Während des rund einstündigen Konzertes durften die drei 13-Jährigen mit ihrem Klaviertrio in D-Dur von Klengel den Schlusspunkt setzen. „Da unsere Konzerte sich für Familien eignen sollen, achten wir darauf, dass sie zum eine Pause haben und nie länger als etwa anderthalb Stunden sind“, sagte Fuchs. Das nächste Schülerkonzert soll im Juni 2016 gespielt werden.

Von Vera Wölk

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