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Schwarze Schafe im Internet erkennen

Sicheres Einkaufen im Netz Schwarze Schafe im Internet erkennen

Die Weihnachtszeit rückt näher, viele Verbraucher sehen sich bereits nach Geschenken um. In den vergangenen Tagen gingen bei der Verbraucherzentrale mehrere Anfragen ein, woran man sichere Internetseiten erkennt. Verbraucherschützerin Kathrin Körber weiß Rat.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Ob günstige Kamera oder preiswerte Kaffeemaschine: Geld für bestellte Ware per Einzugsermächtigung vom Konto des Verbrauchers abzubuchen und anschließend nicht zu liefern, ist eine beliebte Masche unseriöser Anbieter.

Adress-Informationen: Im Impressum immer auf eine vollständige Geschäftsadresse mit Angabe von Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Stadt, gegebenenfalls Land und Telefon-, Fax- und E-mail-Adresse achten. Verbraucher, die ihr Geld zurückhaben wollen, scheitern häufig schon bei der Kontaktaufnahme mit dem Anbieter. Auf E-Mails reagiert die Firma nicht, eine Rufnummer wird gar nicht erst genannt. Tipp: Finger weg von Anbietern, die keine Telefonnummer angeben.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Widerrufsbelehrung: Unbedingt vor dem Bestellvorgang die AGB des Anbieters lesen: Gibt es eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung, hat man eine Widerrufsfrist von mindestens 14 Tagen, und die Ware kann bei Nichtgefallen kostenlos zurückgesandt werden. Teilweise ersetzt ein uneingeschränktes Rückgaberecht das Widerrufsrecht. Tipp: Finger weg von Anbietern, die keine AGB und Widerrufsbelehrung aufführen.

Bezahlart: Am sichersten wäre die Bezahlung per Rechnung, diese muss erst nach Erhalt und Prüfung der Ware beglichen werden. Falls das nicht möglich ist und Kontodaten für eine Einzugsermächtigung preisgegeben werden sollen, unbedingt auf eine sichere Internetverbindung (erkennbar am „https“ vor der Adresse im Browser) achten. Sollte die Ware nicht eintreffen, kann das Geld innerhalb von acht Wochen (ab dem Buchungstag) zurückgebucht werden.

Tipp: Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Finger weg von einer Bezahlung im Voraus oder per Nachnahme.

Gütesiegel für Online-Shopping: „Bei Anbietern, die ein verlässliches Gütesiegel verwenden, besteht kaum Gefahr, betrogen zu werden“, sagt Rechtsexpertin Körber. Die Siegel des Tüv Süd (Safer Shopping), des Trusted Shops, des Euro Labels EHI oder Bonicert beispielsweise haben transparente Qualitätskriterien und nachvollziehbare Prüfverfahren ( internet-guetesiegel.de).

Verbraucher sollten sich über die Siegel im Internet informieren. Zudem können sie dort Namen von Anbietern finden, die diese Gütesiegel zu Unrecht verwendet haben.

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