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Seit Wochen bremst neue Ärger-Ampel Verkehr an Groner Landstraße aus

Schluss mit grüner Welle Seit Wochen bremst neue Ärger-Ampel Verkehr an Groner Landstraße aus

Seit einigen Wochen hat Göttingen eine neue Ärger-Ampel. Die Lichtsignalanlage an der Groner Landstraße, Einmündung Königsallee, bringt die grüne Welle stadtein- wie stadtauswärts aus dem Takt. Verkehrsteilnehmer, die regelmäßig eine der wichtigsten Hauptverkehrsachsen der Stadt nutzen, sind genervt.

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Aus dem Takt: grüne Welle an der Groner Landstraße.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Vier Beschwerden liegen der Verwaltung zur Ampelschaltung vor. Denn gegenwärtig wird der Verkehrsteilnehmer, der die Ampel zuvor bei Grün passiert hat und in der Ferne ebenfalls grüne Lichtsignale sieht, in Höhe der Polizei von der roten Ampel ausgebremst. Und das dürfte wohl auf absehbare Zeit so bleiben.

Auf Tageblatt-Anfrage teilt Stadtsprecher Detlef Johannson mit, dass für eine Veränderung der Verhältnisse „ein grundlegender Umbau der Kreuzung Voraussetzung“ wäre. Dafür gebe es zurzeit keine Planungen. Grund für die aus dem Takt geratene Steuerung an der Groner Landstraße sei vor allem der Umbau der Königsallee.

Die zuvor nicht durch Ampel geregelte Rechtsabbiegespur aus Richtung Innenstadt werde „aus Gründen der Verkehrssicherheit“ nun auch per Ampel geregelt. „Durch den Wegfall des freien Rechtsabbiegers benötigen der Rad- und Fußgängerverkehr an dieser Stelle mehr Zeit, um die Groner Landstraße zu queren, da sie nun einen Fahrstreifen mehr passieren müssen.“

Haltelinie für Kraftfahrzeuge zurückverlegt

Johannson führt eine weitere Erklärung an. Da Radfahrer in der Königsallee die Straße nutzen dürfen, sei an der Kreuzung die Haltelinie für Kraftfahrzeuge zurückverlegt worden, „um eine Extra-Aufstellfläche für die Radfahrer zu schaffen“. Dies habe „längere Räumzeiten an der Kreuzung“ zur Folge und beeinträchtige die grüne Welle, sagt Johannson.

Weiteres Ungemach droht dem Verkehrsfluss auf der Groner Landstraße/Kasseler Landstraße, wenn wie geplant in den Nachtstunden Tempo 30 eingeführt wird.

Um dann die grüne Welle zu ermöglichen, räumt der Stadtsprecher auf Nachfrage ein, „muss die Schaltung entsprechend angepasst werden, was auch einen Tag-Nacht-Wechsel des Taktes nötig macht“. Ob und wie das umgesetzt werden könne, müsse erst noch geprüft werden.

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Sie sind schwarz, rund und etwas größer als ein Tennisball. Und sie sind auf Ampeln und Verkehrsschildern im Stadtgebiet installiert. Mit Videodetektoren überwacht die Stadt seit einiger Zeit den Verkehr an Ampeln. Die neueste Anlage befindet sich an der Kreuzung Robert-Koch-Straße, Zimmermann- und Hermann-Rein-Straße.

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