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Sicher durch den November-Nebel

Tipps zum sicheren Fahren Sicher durch den November-Nebel

Nebel, Nässe und manchmal Reifglätte: Die Wetterbedingungen machen es den Autofahrern zurzeit nicht immer leicht. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) gibt Empfehlungen, wie man sicher durch die dunkle Jahreszeit kommt.

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Trist und trübe: In der dunklen Jahreszeit sollten Autofahrer mit Licht und vor allem aufmerksam fahren.

Quelle: NP

Besonders in den Morgenstunden müssen Autofahrer zurzeit gebietsweise mit Nebel rechnen. Nicht nur wegen schlechter Sicht, sondern auch wegen regennasser oder reifglatter Fahrbahn kann das Unfallrisiko stark ansteigen. Hauptunfallursachen bei Nebel, warnt der AvD, sind zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand zum Vordermann. Dies, sagt AvD-Verkehrssoziologe Bastian Roet, könne daran liegen, dass die Wahrnehmung getrübt ist: „Im Nebel werden Gegenstände um 100 Prozent weiter entfernt wahrgenommen als bei klarer Sicht.

Vielen Autofahrern ist diese Sinnestäuschung gar nicht bewusst, und sie halten deshalb zu wenig Abstand.“ Um so wichtiger sei es, bei Nebel vorsichtig und vorausschauend zu fahren, die Geschwindigkeit anzupassen, immer bremsbereit zu sein und nicht zu dicht aufzufahren.“ Der AvD empfiehlt zudem, in der dunklen Jahrezeit regelmäßig die Beleuchtungsanlage und die Scheibenwischer zu kontrollieren. Wischerblätter, die Schlieren hinterlassen, sollten erneuert werden. Wichtig ist auch, ausreichend Waschflüssigkeit und Frostschutz in die Scheibenwaschanlage zu füllen.

Was viele Autofahrer immer noch nicht wissen: Wer bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schnee tagsüber das Abblendlicht nicht einschaltet, kann nicht nur mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro zur Kasse gebeten werden, sondern sich auch drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei in Flensburg einhandeln. Verschmutzte Scheinwerfer oder Rücklichter können mit einem Verwarngeld von bis zu 35 Euro geahndet werden.

Nebelschlussleuchten dürfen zudem nur benutzt werden, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt. Eine Orientierung geben die Straßenleitpfosten, die in der Regel in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Bei derart starkem Nebel, so AvD-Experte Roet, „sollte man auch nicht schneller als 50 Kilometer pro Stunde fahren.“

Von Matthias Heinzel

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