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Sieben Fragen an sieben Kandidaten Sieben Fragen an Malte Schober (CDU)

Landtagswahl Sieben Fragen an Malte Schober (CDU)

Windräder und Bioenergie, Kreisfusion ja oder nein, Autobahnstaus und überlastete Ausweichstrecken, Schulpolitik, Ausbau des Stromnetzes - das Tageblatt hat den Landtagskandidaten der Wahlkreise 15, 16, 17 und 18 sieben Fragen gestellt. Hier die Antworten von Malte Schober (CDU).

 
1. Windräder und Bioenergieanlagen: Ist der Landkreis schon zu voll gestellt?  
Die Frage kann so nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden. Es sollte immer eine individuelle Prüfung mit allen Beteiligten beziehungsweise Betroffenen erfolgen. Der Großteil der Menschen in Deutschland wünscht sich den Ausstieg aus der Atomenergie, was mich sehr freut. Also brauchen wir alternative und vor allem dezentrale Lösungen für eine Übergangszeit auch in Südniedersachsen, aber nur wo es sinnvoll ist.
 
2. Kreisfusion mit Osterode und Northeim: Ja oder Nein?
Klares Nein. Ich freue mich sehr, dass die Gegner dieser Großfusion immer mehr werden. Auch der Northeimer Stadtrat hat mit einer Resolution fast einstimmig dagegen gestimmt. Allen wird mehr und mehr klar, dass der Landkreis Northeim der größte Verlierer dieser Fusion wäre, was die CDU von Beginn an gesagt hat. Mit einer CDU-geführten Landesregierung wird es diese Fusion nicht geben.
 
3. Berufsbildende Schulen: Zentrale oder dezentrale Angebote?
Berufsbildende Schulen sind ein vielfältiges System verschiedenster Schulen unter einem Dach. Es gibt sinnvolle zentrale und sinnvolle dezentrale Angebote. Wir wollen die Standorte trotz zurückgehender Schülerzahlen gemeinsam mit den kommunalen Trägern und der ausbildenden Wirtschaft sichern. Zur Sicherstellung einer wohnortnahen Beschulung sollen kleine Klassen mehr Lehrerstunden erhalten.
 
4. Was tun gegen das Ausbluten der kleinen Dörfer?
In den nächsten Jahren muss die wirtschaftliche Entwicklung oberste Priorität bei uns haben, hier hinken wir dem Rest des Landes hinterher. Vor allem durch attraktive Arbeitsplätze erhalten die Menschen neue Perspektiven. Schulen und Kitas können erhalten werden. Auch die ältere Generation profitiert davon, denn Geschäfte, Arztpraxen, aber auch der öffentliche Nahverkehr würden gestärkt werden.
 
5. Ständig Stau auf der Autobahn und dann auf den Ausweichstrecken: Wie bekommt man den Verkehr aus den Wohngebieten?
Seit 2003 hat der Ausbau der Infrastruktur in Niedersachsen hohe Priorität. Das zeigt vor allem der sechsspurige Ausbau der A 7 und der vielen Umgehungsstraßen, die während der Bauphase zu vielen Behinderungen geführt haben. Die fertig gestellten Abschnitte entlasten bereits deutlich. Zusätzlich bedarf es intelligenter Konzepte in den Kommunen, um den Verkehr gar nicht erst in die Wohngebiete zu lassen.
 
6. Bildungspolitik: Welche Schulform hat Zukunft?
Mit der Einrichtung der Oberschule und der Gründung von über 40 Gesamtschulen ist die schwarz-gelbe Landesregierung in der Schulstrukturfrage einen großen Schritt auf die Opposition zugegangen. Dadurch können die Eltern der meisten Kinder des Landes zwischen einem differenzierenden und einem integrativen System wählen.
 
7. 380-kV-Leitung: Trotz hoher Kosten in die Erde? Oder dann lieber verzichten?
Der Energiewandel ist beschlossene Sache und wird von der ganz breiten Mehrheit der Menschen getragen. Die Offshore-Windtechnologie vor unserer Küste ist wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. Diese Energie muss jedoch in den Süden transportiert werden, wo die großen Abnehmer sind. Die Leitung ist daher unumgänglich. Sie sollte aber dort, wo Menschen in der Nähe leben, in die Erde gelegt werden.
 
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