Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt Göttingen

Jörg Magull zu Wohnheimen Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt Göttingen

Wie entwickelt sich die Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt in Göttingen? Wie schwierig dies einzuschätzen ist, machte Studentenwerks-Geschäftsführer Jörg Magull im Sozialausschuss der Stadt Göttingen deutlich. Schließlich hingen Zahlen wie die der Studienanfänger und der der studienberechtigten Schulabgänger auch von politischen Vorgaben ab, Prognosen änderten sich mehrfach.

Voriger Artikel
Gerichtsurteil: Entzugsklinik nach Messerstich in Bauch
Nächster Artikel
„Politische Einlasskontrolle“ an der Uni Göttingen?

Studentenwohnheim Christoporusweg 12.

Quelle: Hinzmann

Göttingen . In Göttingen seien die Studentenzahlen an der Universität Göttingen nach einem Knick bei Einführung der Studiengebühren zuletzt wieder angestiegen, so Magull – vermutlich auch eine Folge der doppelten Abiturjahrgänge, die sich bundesweit noch bis 2016 hinziehen. Bis 2025 würden in Deutschland trotz des demographischen Wandels relativ stabile Studienanfängerzahlen erwartet, so Magull.

Das Studentenwerk Göttingen verfüge über knapp 4500 Plätze in rund 40 Wohnheimen, so Magull. Die Versorgungsquote von gut 17 Prozent liege fast doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt. 48 Prozent des Angebots seien Einzelzimmer, fünf Prozent Doppelzimmer, 35 Prozent Gruppen- und 12 Prozent Familienwohnungen.

Diese Verteilung werde sich nicht ändern, sagte Magull, der damit Vorwürfe zurückwies, das Studentenwerk wolle künftig vor allem auf Einzelzimmer umstellen. „Wir möchten, dass Studierende sozial interagieren“, so Magull. Ein Problem seien aber Hubschrauber-Eltern, die ihre Kinder umkreisten und auch nach Wohnheim-Einzelheiten fragten. Da es infolge der Verkürzung der Gymnasialzeit auch verstärkt minderjährige Studenten gebe, müssten in diesen Fällen die Eltern Mietverträge und Bafög-Anträge unterschreiben.

Magull wies zudem Vorwürfe zurück, das Studentenwerk wolle kleine Wohnheime vor allem in der Innenstadt abstoßen. Es beobachte jedoch zugleich den Umzug der Universität in den Norden der Stadt und müsse darauf reagieren. Dies geschehe durch den geplanten Neubau „Lutterterrassen“ auf dem Nordcampus der Universität. Bis 2022 müsse das Studentenwerk  45,5 Millionen Euro in Sanierungen investieren.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Nach Besetzung von Ex-Studentenwohnheim

 Nach dem Gespräch zwischen Uni-Präsidium, Studentenwerk und Studierendenvertreter zur Wohnraumsituation von Studierenden hat die neugegründete Initiative "Wohnraumgeist" Verbesserungen der Wohnungssituation gefordert. Gegründet wurde die Initiative von Teilnehmern, die das ehemalige Studentenwohnheim in der Geiststraße 10 in der vergangenen Woche besetzt hatten.

mehr
Anzeigenspezial
Die schönsten Schneebilder unserer Leser
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt