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Skulpturenpfad auf Friedhof Junkerberg

Kunst Skulpturenpfad auf Friedhof Junkerberg

Leben, Sterben, Tod, Auferstehung – um diese Themen dreht sich ein Themenweg mit Skulpturen und Plastiken, der auf dem Friedhof Junkerberg entstanden ist. Zu sehen sind unter anderem knallbunte Stelen, ein Mann mit Gitarre, ein Pinguin, eine Engelsfigur und ein Fliegenpilz.

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Eingebettet in die Natur des Parkfriedhofs Junkerberg: Am Skulpturenpfad finden sich Pilze, auch eine Vase und ein Schmetterling.

Quelle: Heller

Weende. Die Objekte aus Ytong, Keramik und Naturstein sind öffentlich zugänglich – und haben eine besondere Entstehungsgeschichte. Sie wurden im Rahmen eines Projekts von Langzeitarbeitslosen mit einer Suchtproblematik erstellt. Durch die handwerkliche und kreative Arbeit und gleichzeitige intensive sozialpädagogische Unterstützung sollen die Projektteilnehmer befähigt werden, sich wieder an den Arbeitsmarkt heranzutasten.

Das Projekt wird getragen vom Diakonieverband des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen. Die Kirche will mit dem Projekt Türen für Menschen öffnen, die sonst keine Chance hätten, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das Projekt ist für Menschen mit verschiedenen Suchtproblemen ausgelegt. Alkohol kann ebenso ein Problem sein wie illegale Drogen. Die Teilnehmer sollen in dem Projekt – nach ihren jeweiligen Möglichkeiten – wieder eine feste Tagesstruktur gewinnen, ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben, neues Selbstbewusstsein erlangen und Verantwortung für sich selbst übernehmen. Das Projekt mit dem Namen „A & O“ wird von der Klosterkammer Hannover, dem Innovationsfonds der Landeskirche und von Stadt und Landkreis Göttingen unterstützt. „A & O“ steht für Arbeit und Orientierung. Zugleich sind dies der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet, die für umfassende Totalität stehen und in der Bibel auch als ein Synonym für Gott. Dementsprechend soll es bei dem entstehenden Skulpturenweg auch um die Themen Anfang und Ende, Leben und Tod gehen.

Die Teilnehmer arbeiten im Regelfall sechs Monate in dem Projekt mit. Die Vergabe der Plätze findet durch die Fallmanager der Job-Center statt. Ein Baustein der Maßnahme ist ein Selbstkontrolltraining für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtstoffen.

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