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Skurrile Installation an der Göttinger Bismarckstraße

Mahnmal oder Kunst? Skurrile Installation an der Göttinger Bismarckstraße

„Kunst oder Müll?“ Das fragt sich nicht nur der unbekannte Urheber einer skurrilen Skulptur, die Tageblatt-Leserin Hella Hack an der Bismarckstraße entdeckt und fotografiert hat.

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Müll-Mahnmal: aufgebaut an der Bismarckstraße.

Quelle: Hack

Göttingen. „Müllmahnmal“ hat sie das Objekt getauft. Martin Johannes Levin, Leiter des Fachdienstes Stadtwald, freut sich über die kreative Installation: „Wunderbar, der Gegensatz zwischen Zivilisation und Natur.“

Leere Flaschen, Radkappen, Folien, einen alten Schuh und anderen Unrat hat der Künstler auf Ästen und in einem als Sockel dienenden Baumstumpf drapiert. Auf einen Pappkarton schrieb er die Eingangsfrage: „Kunst oder Müll?“ Dazu Levin: „Ich verbuche das mal unter Kunst. Da hat sich wohl ein Idealist ausgetobt.“

Ob die Skulptur tatsächlich hintersinnig erbaut wurde, darüber mag der Forstamtsleiter nicht spekulieren. Eine größere Müllproblematik gebe es im Stadtwald nicht. „Natürlich liegt mal etwas an der Straße, aber man sieht das immer seltener.“ Die Forstmitarbeiter sammelten Abfälle ein.

Auch gebe es engagierte Bürger, die mit einem Müllsack bewaffnet die Wege abschritten. In jedem Fall soll das Objekt ein paar Tage stehen bleiben. „Wir wollen uns erst einmal daran erfreuen.“

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