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Schule plant drei Tagen Ganztagsangebote

Politik fordert Investitionen Schule plant drei Tagen Ganztagsangebote

Ab Sommer 2017 will die Janusz-Korczak-Schule in Nikolausberg ein offenes Ganztagsangebot vorhalten – zunächst an drei Tagen in der Woche. Allerdings fehlen ihr dafür Räume. „Auch das kriegen wir in den Griff“, versicherte Schuldezernent Siegfried Lieske.

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Schuldezernent Siegried Lieske will sich der Aufgabe stellen.

Quelle: Archiv

Nikolausberg. Ob es zum Schuljahresbeginn tatsächlich zusätzliche Räume geben wird, ließ Lieske allerdings offen. Im Entwurf zum Haushalt der Stadt für 2017 sein zwar mehr Finanzmittel für die geplante Ganztagsschule vorgesehen, die seien aber nicht unbedingt für eine Raumlösung gedacht. Zuvor hatte Schulleiterin Susann Hörschelmann erklärt, generell und mit Blick auf die Ganztagsschule Klassenräume, Gruppenräume, überdachte Spielbereiche und eine eigene Mensa fehlen.

Grundsätzlich begrüßten alle Mitglieder des Ausschusses die Ganztagspläne der Schule. „Es ist schön, dass nach längerer Diskussion endliche eine Lösung gefunden wurde“, sagte für die CDU Wibke Güntzler mit Blick auf die vorgesehene Mittagsverpflegung: Vorerst sollen die Kinder Haus des Sportvereins Mittagessen. Darüber hinaus forderte Tom Wedrins (SPD) ein noch deutlicheres Signal für einen An- oder Umbau: „Eine Stadt, die sich ein KuQua und eine Grundsanierung der Stadthalle leistet, sollte erst Recht in ihre Schulen investieren.“

Die Janusz-Korczak-Schule will ihr Ganztagsangebot mit dem Kindertagesstättenverband Göttingen Nord-Süd umsetzen. Geplant ist eine offene Betreuung montags, dienstags und mittwochs von 13 bis 15.30 Uhr. Dabei wolle das Kollegium einen möglichst hohen Lehreranteil garantieren, so Hörschelmann. Der Verband organisiere eine darüber hinausgehende Hortbetreuung. Die SPD-Fraktion im Ortsrat Nikolausberg begrüßte in einer Stellungnahme besonders die Zusage der Stadt, konkret an einer Lösung des Raumproblems zu arbeiten.

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