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Soziale Einrichtungen als Sehenswürdigkeit

Führungen Soziale Einrichtungen als Sehenswürdigkeit

Nicht das Gänseliesel, das älteste Haus der Stadt oder der Vier-Kirchen-Blick standen bei der Führung am Sonnabendvormittag im Mittelpunkt des Interesses. Vielmehr sollte bei der ersten sozialen Stadtführung der Blick auf die vielen sozialen Einrichtungen der Stadt gerichtet werden.

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Premiere: Teilnehmer der ersten sozialen Stadtführung vor dem Büro des Straßenmagazins Tagessatz.

Quelle: Heller

Die Idee, die in der Stadt angesiedelten vielfältigen Angebote als Sehenswürdigkeit in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu rücken, hatten das Straßenmagazin Tagessatz und die Göttinger Bahnhofsmission, erläuterte Wolfgang Eggerichs von der Bahnhofsmission. Als Stadtführer vermittelten Tagessatz-Verkäufer Jörg „Jogi“ Müller, Ute Geistert und Meike Steenbock von der Bahnhofsmission und Juliane Michael, ebenfalls vom Straßenmagazin, allerlei Wissenswertes während der etwa zweistündigen Runde durch die Innenstadt.

Stationen der ersten sozialen Stadtführung waren: das Straßenmagazin Tagessatz, die Göttinger Tafel, das Projekt Blechtrommel der Jugendhilfe Göttingen, das Männerwohnheim der Heilsarmee, der Verein Kore, das Migrationszentrum für Stadt und Landkreis, die sozialpsychiatrische Beratungsstelle Shelter, das Drogenberatungszentrum für illegale Drogen des Diakonieverbandes, der Mittagstisch für Obdachlose und Arme der katholischen St.-Michael-Gemeinde, die Arbeiterwohlfahrt mit ihrer Schuldnerberatung, der Jobclub 50+, das Jobcenter Jugend, das städtische Jugendprojekt Kontur, die Ambulante Hilfe (ehemals Wohnungsnothilfe), die Straßensozialarbeit des Diakonieverbandes Göttingen, die therapeutische Jugendhilfeeinrichtung Wohnen und Betreuung des Sozialpädagogischen Schüler- und Lehrlingszentrums und schließlich die Bahnhofsmission.

Die sozialen Stadtführungen sind zunächst für Gruppen geplant. Ab Frühjahr soll es auch einmal pro Monat Termine für Einzelpersonen geben. Infos gibt es unter Telefon 05 51 / 5 61 90 (Bahnhofsmission) oder 5 31 14 62 (Tagessatz).

Von Britta Eichner-Ramm

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