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Sperre soll Radfahrer bremsen

Rasebrücke Sperre soll Radfahrer bremsen

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Radfahrer ausbremsen: Aus dieser Perspektive gesehen hinter der Brücke soll die Schikane installiert werden.

Quelle: Mischke

Nach dem Ärger um die Benutzung der Rasebrücke (Tageblatt berichtete) will der Ortsrat Rosdorf jetzt reagieren. Einstimmig einigten sich die Mitglieder darauf, eine Sperre installieren zu lassen, damit Rad- und Mopedfahrer gezwungen sind, abzusteigen.
Die Anlieger der Straße An der Rase hatten sich darüber beschwert, dass vor allem junge Rad- und Mopedfahrer die Brücke benutzen würden, ohne abzusteigen. Das habe zu vielen gefährlichen Situationen geführt. Neben einer Sperre hatten die Anwohner sogar eine Videoüberwachung gefordert.

So weit wollte der Ortsrat indes nicht gehen. Die Mitglieder erkannten die problematische Situation jedoch an. Die Schikane, die auf der Seite der verärgerten Anwohner kurz vor der Brücke gebaut werden soll, müsse aber für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle zu passieren sein, verlangten sie einhellig. Daher schlage die Verwaltung eine Sperre ähnlich der an den Straßen Siedlungsweg und Mühlengrund vor, sagte Hans-Jürgen Böhm von der Gemeinde. Kosten: bis zu 800 Euro.
Dieter Eikenberg (Grüne) regte zudem an, mit den Jugendlichen das Gespräch zu suchen. Dass die Polizei hier nicht einschreite, dürfe nicht sein. „Da muss was getan werden.“ Christoph Sachse (SPD) regte zynisch an, eventuell Wasserwerfer einzusetzen. „Ich weiß nicht, was die Polemik soll“, entgegnete Eikenberg. Mit den Jugendlichen zu sprechen, sei doch notwendig, immerhin seien sie mehrheitlich die Auslöser des Ärgers.

Alle zehn Meter ein Schild

Gerhard Winter (CDU) lobte die „günstige Lösung“ der Verwaltung, bezweifelte aber deren Nutzen. Er schlug vor, den öffentlichen Weg, der an den Grundstücken der Anwohner der Straße An der Rase vorbeiführe, zu markieren. Außerdem forderte er, „alle zehn Meter Fußgängerschilder“ aufzustellen.

Am Ende einigten sich die Politiker aber darauf, dass die bestehenden Schilder ausreichend sind. Sie sollten allerdings regelmäßig frei geschnitten werden. Zudem sollten die genannte Barriere installiert und der Weg als Trennlinie zu den Grundstücken sichtbar gekennzeichnet werden.

Eine Lösung wurde auch den Anwohnern des Fußweges zwischen Hambergstraße und der Straße Am Luhbach versprochen (Tageblatt berichtete). Hier sollen Vorkehrungen getroffen werden, damit Mofafahrer die bestehenden Schikanen nicht mehr umfahren können.

Von Andreas Fuhrmann

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