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Spiel und Spaß am Weltmädchentag

Funsporthalle Göttingen-Geismar Spiel und Spaß am Weltmädchentag

Ein Tag nur für Mädchen: Am Mittwoch, dem internationalen Mädchentag, hieß es für Jungen in der Funsporthalle in Geismar: Zutritt verboten! Das Motto drinnen lautete: „Mädchen in Aktion“.

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60 Mädchen nahmen an dem Aktionstag in der Funsporthalle teil.

Quelle: Swen Pförtner

Geismar. Dem Angebot des Mädchenarbeitskreises der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Göttingen folgten auch in diesem Jahr wieder Mädchen aus der ganzen Stadt. Das Besondere an diesem Tag: Jungen hatten zwischen 14 und 18 Uhr in der Funsporthalle des SC Hainberg keinen Zutritt. Die zahlreichen Mitmachmöglichkeiten richteten sich ausschließlich an Mädchen. Wer wollte, konnte sich selbst Buttons herstellen, bei Spielen mitmachen oder Inliner, Funracer und Waveboards ausprobieren.

Es gehe einerseits darum, sich untereinander besser kennenzulernen, sagte Angelika Lau vom Unabhängigen Jugendzentrum Weende. Es sei für die Mädchen aber auch einfach wichtig, mal etwas unbeobachtet von Jungen zu unternehmen. „Die Dominanz der Jungs ist natürlich manchmal ein Problem“, sagte Lau. „So können die Mädchen sich einfach mal besser ausprobieren und etwas Selbstbewusstsein tanken.“

Einbindung von Flüchtlingsmädchen

Im Vordergrund stehe aber der Spaß. Mitmachen könnten grundsätzlich alle Mädchen, so die Mitarbeiterin des Jugendzentrums. Die Kerngruppe sei jedoch zwischen sechs und 14 Jahren alt. Wichtig für die etwa zehn Göttinger Jugendeinrichtungen, die bei der Aktion vertreten waren, sei auch die Einbindung von Flüchtlingsmädchen, sagte Lau. Aus diesem Grund arbeite man eng mit dem Flüchtlingsheim auf den Göttinger Zietenterrassen zusammen.

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Spiel und Spaß am Weltmädchentag

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Die Aktion sei für alle Mädchen gut, um Kontakte über den eigenen Stadtteil hinaus zu knüpfen, bestätigte auch Heike Rohlfing vom Jugendtreff Grone-Süd. Vor allem muslimischen Mädchen sei es oft von ihren Familien nicht gestattet, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, erklärte Rohlfing. „Da müssen wir dann viel Überzeugungsarbeit leisten.“ Und: „Wir müssen aufpassen, dass hier auch wirklich kein Mann reinkommt.“

Klettern im Hochseilgarten

Wichtig sei „Mädchen in Aktion“ aber auch für die Vernetzung der Kinder- und Jugendhäuser untereinander, denn so oft komme es schließlich nicht vor, dass alle Einrichtungen einmal beisammen seien. Die Aktion zum Weltmädchentag sei allerdings nicht die einzige Veranstaltung dieser Art, sagte Lau. So hätten die Jugendhäuser die Mädchen auch schon zu Kreativtagen oder zum Klettern im Hochseilgarten eingeladen. Und natürlich, ergänzte Rohlfing, gebe es auch Veranstaltungen für Jungen.

Von Maximilian Zech

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