Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Spielplätze in Geismar so gut wie gerettet

Spiel- und Begegnungsverein Spielplätze in Geismar so gut wie gerettet

Die Anwohner haben es offenbar geschafft, die von der Schließung bedrohten Spielplätze Saalfelder Straße und Adolf-Sievert-Straße in Geismar zu retten. Dazu haben sie kürzlich den Spiel- und Begegnungsverein Geismar gegründet, wie Mitinitiatorin Regine Ratke-Borchard berichtet.

Voriger Artikel
Musikvideo-Dreh im offenen Jugendvollzug
Nächster Artikel
Göttinger CDU-Politiker auf Terrorliste

Die Proteste wie hier im Sommer haben sich gelohnt: Der Spielplatz Saalfelder Straße ist so gut wie gerettet.

Quelle: AFU

Göttingen. Vorsitzende sind Oliver Borchard und Annika Lösche. Zum Kassenwart wurde Werner Stein bestimmt.

Die Vereinsmitglieder wollen sich in Zukunft unter anderem um die Pflege der beiden Spielplätze kümmern. Dadurch könnte die Stadt Göttingen Unterhaltungskosten im vierstelligen Bereich sparen und müsste die Spielplätze nicht mehr schließen. Ein Vertrag mit der Stadt zur Pflege der beiden Spielplätze solle im Frühjahr unterzeichnet werden, sagt Herbert Berg, Leiter des Fachdienstes Jugendarbeit/Jugendförderung. Über die Inhalte des Vertrags sei man sich so gut wie einig. Allerdings müsse man sich zusammen mit den Vereinsmitgliedern nochmals vor Ort treffen, um zu schauen, wer welche Arbeiten übernehme.

Der Verein zählt zu diesen Arbeiten das Zurückschneiden von Gehölzen und Hecken sowie das Beseitigen von Laub und Abfall. Die Pflege der Bäume, des Rasens, der Sandkästen und des Fallschutzes auf den Spielplätzen soll Aufgabe der Stadt Göttingen bleiben.

Unterdessen gibt es zum Thema Spielplätze Neuigkeiten aus dem Stadtrat: Eigentlich wollte der schon vergangene Woche entscheiden, welche Spielplätze in Göttingen geschlossen oder an einen anderen Träger übergeben werden. Überraschend setzte die Verwaltung den Punkt dann von der Tagesordnung ab. „Auf ausdrücklichen Wunsch einiger Fraktionen“, erklärte Jugenddezernent Siegfried Lieske. Mit Blick auf die Probleme in Nikolausberg und neue Entwicklungen in Weende gebe es unter den Politikern noch „Beratungsbedarf“. Lieske ist übrigens das erste offizielle Mitglied des neuen Vereins, wie Ratke-Borchard mitteilt. Weitere Mitglieder seien mittlerweile hinzugekommen.

Interessenten können sich per E-Mail an den Verein wenden: sub.geismar@mail.de.

Von Andreas Fuhrmann
und Ulrich Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
„Spiel- und Begegnungsverein“

In der Debatte um die Schließung von Spielplätzen in den Ortsteilen nehmen Eltern das Heft nun selbst in die Hand – jedenfalls in Geismar. 

mehr
Anzeigenspezial
Die schönsten Schneebilder unserer Leser
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt