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Sportarena voraussichtlich im nächsten Juni fertig

Richtfest Sportarena voraussichtlich im nächsten Juni fertig

Wenn die Sportler später genau so schnell sind, sind der Stadt Göttingen viele Medaillen sicher: Die neue Sportarena auf dem Schützenplatz wächst in rasendem Tempo. Keine drei Monate nach dem Baustart sind die Fundamente ausgetrocknet und die Außenmauern aus Fertigelementen montiert. Die ersten Fenster sind schon drin und das 5000 Qudratmeter große Dach wird in den kommenden Tagen gedeckt – heute ist Richtfest.

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Die Außenwände stehen, jetzt wird das Dach gerichtet: Im Juni 2011 soll die Sportarena mit ihrer vierteiligen Halle auf dem Göttinger Schützenplatz fertig sein.

Quelle: Heller

Das Richtfest für die 6,7 Millionen Euro teure Sporthalle wird sogar mit etwas Verspätung gefeiert. „Es geht wahnsinnig schnell“, sagte gestern Alexander Frey, Bauherr und Geschäftsführer der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GoeSF). Bis der Winter richtig einsetzt, solle die Halle „dicht und beheizbar sein“. Dann folge der langwierige Innenausbau. Wenn alles glatt läuft, soll sie im Juni kommenden Jahres fertig sein.

Unter den gewaltigen Dachstreben werden dann an erster Stelle die Schüler des benachbarten Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in vier abtrennbaren Feldern der großen Arena Sport treiben. Ihre Godehardhalle ist längst zu klein, energetisch vorsintflutlich und marode – sie wird voraussichtlich abgerissen. Aber auch der Vereins- und Breitensport wird von der Sportarena profitieren, nicht zuletzt die Basketballgemeinschaft rund um die BG 74. Denn mit einer 60 mal 30 Meter großen Vier-Feld-Halle und 3155 Zuschauerplätzen ist die Turnhalle auch für BG-Spiele in der 1. Liga geeignet.

Mit Umkleidebereichen, einer zusätzlichen Gymnastikhalle, Medienraum, Geräteräumen und einem großen Foyer bedeckt die Sportarena eine Gesamtfläche von rund 92 mal 45 Meter. Der Haupteingang liegt an der Westseite mit Blick zur Leine, für die OHG-Schüler gibt es an der Rückseite einen zusätzlichen Zugang. Lange rechteckige Querriegel in verschiedenen Rot- und Orangetönen an den Längsseiten sollen die 11,30 Meter hohe Halle niedriger erscheinen lassen. Das Gebäude wird zudem so gut isoliert und mit modernen Energieanlagen ausgestattet, dass es nach höchstem Standardrichtwert als größte Passivhaus-Halle in Deutschland eingestuft wird.

Gebaut wird die Halle von der stadteigenen GoeSF. Weil sie vor allem für den Schulsport gedacht ist, fördern Land und Bund das Projekt mit 2,35 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Eigentlich sollte der Grundstein schon früher gesetzt und die Halle bereits im Mai nächsten Jahres frei gegeben werden. Bombenfunde auf dem Schützenplatz und ein verheerendes Explosionsunglück Anfang Juni hatten den Start aber verzögert.

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