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Schwimmen wird ab März teurer

Sportausschuss stimmt zu Schwimmen wird ab März teurer

Das Schwimmen im Badeparadies Eiswiese und den Göttinger Freibäder wird teurer: Der Sportausschuss des Rates hat am Dienstag der Vorlage der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH zugestimmt. Einzig Edgar Schu (Linke) stimmte gegen die Erhöhung und die Einführung einer neuen Tarifstruktur.

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Auch in der Eiswiese in Göttingen sollen die Preise erhöht werden.

Quelle: Vetter

Göttingen. Um bis zu mehr als elf Prozent sollen ab März die Preise in den städtischen Bädern erhöht werden. Die Preiserhöhung trifft vor allem die Nutzer der Kurzzeittarife in der Eiswiese: Die beiden 90-minütigen Angebote des Guten-Morgen- und des Mondscheintarifs sowie der Kurzzeittarif für eine Stunde Badbenutzung steigen um jeweils 11,43 Prozent von jetzt 3,50 Euro auf dann 3,90 Euro. Der ermäßigte Preis steigt um zehn Prozent von zwei Euro auf 2,20 Euro. In der Eiswiese entfallen künftig die Zwei-, Drei- und Vier-Stunden-Tarife. Stattdessen soll es einen 2,5-Stunden-Tarif für sieben Euro (ermäßigt 4,50 Euro) geben. Im Vergleich zum alten Zwei-Stunden-Tarif plus Nachzahlung für eine halbe Stunde ergibt sich eine Preissteigerung von 6,06 Prozent und von 7,14 Prozent bei den ermäßigten Tarifen. Der Preis für die Tageskarte 9,50 Euro soll unverändert bleiben. Neu in den Tarifen ist die Familienkarte. Sie ist für zwei Erwachsene und zwei Kinder ab sechs Jahren zweineinhalb Stunden gültig und kostet 18,40 Euro. Auch die Preise für die Saunanutzung sollen steigen. Je nach Nutzungsdauer und Ermäßigung zwischen 6,25 und 9,09 Prozent.

GöSF-Chef Alexander Frey nannte unter anderem gestiegene Lohnkosten und Energiepreise als Gründe für die Preisanhebung. Er erhofft sich davon Mehreinnahmen von rund 240000 Euro im Jahr, wie er am Dienstag erläuterte.

Schu kritisierte, dass es für einkommensschwache Bürger immer unerschwinglicher werde, schwimmen zu gehen. Es werde "zum besonderen Luxus". Er plädierte für eine stärkere Subventionierung der Schwimmbäder. 

Frey betonte, dass es für Hartz-IV-Empfänger bereits jetzt schon zusätzliche Ermäßigungen gebe. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) machte sich stark, für "Einkommensschwache" andere Regelwerke für Ermäßigungen zu suchen. Und Christian Henze (SPD) betonte, dass Kinder bis sechs Jahren in der alten wie auch und der neuen Tarifstruktur freien Eintritt haben. 

Felicitas Oldenburg (FDP) nannte die Erhöhung angesichts des GöSF-Angebotes als "absolut berechtigt" und Thomas Häntsch (CDU) lobte die neue Tarifstruktur, "besonders familienfreundlich" zu sein. 

Göttingen im Mittelfeld

Für 18,40 Euro will die GöSF ab März die Familien in der Eiswiese anbieten. Damit liegt nach von der GöSF bei anderen Bädern erhobenen Daten im Mittelfeld. Danach kostet eine Familienkarte im Vitamar Bad Lauterberg für drei Stunden 28,70 Euro und in der Werratal-Therme in Bad Sooden-Allendorf 27 Euro. Günstiger ist es mit 17 Euro für die Tageskarte im Auebad Kassel. Im Aloha in Osterode kostet sie 12,20 Euro. mib

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