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Sportplatz-Diskussion geht weiter

Demo geplant Sportplatz-Diskussion geht weiter

Nun stehen die Mitglieder für den runden Tisch zum Thema „Neuordnung der Sportstätten in Nörten-Hardenberg“ fest. Der Verwaltungsausschuss hat zwölf Personen aus der örtlichen Politik, dem Sportverein und der Verwaltung benannt. Mit dabei sind der Planer und ein Moderator.

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Sportplatz an der Bünte: Die Sporttreibenden der Gemeinde wollen den bestehenden Standort behalten.

Quelle: Pförtner

Nörten-Hardenberg. . Verzichtet haben die Schulen auf vier weitere Plätze, die der Gemeinderat für sie eingeplant hatte. Die Schulen hätten ihre nachvollziehbaren Planungswünsche mit Ausdauerstrecke in Schulnähe und weiteren Rasenflächen zum Bolzen geäußert, erklärte Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos). „Wir werden alles daransetzen, diese in die Konzeption aufzunehmen.“

Das Thema Sportstätten sei nicht neu, betont die Bürgermeisterin. Von 1983 stamme ein Bebauungsplan, der am Rodebach gegenüber dem Hartplatz Bedarfsflächen für Sanitär, Umkleidekabinen, Freibad und eine Sportanlage ausweise. Dieser Plan sei 1994 durch Beschluss des Gemeinderats mit Flächen für ein Sporthaus, einen Spielplatz, ein Fußballfeld mit Laufbahn sowie einen weiteren Sportplatz fortgeschrieben worden.

Darauf aufbauend habe der Gemeinderat 2001 beschlossen, eine Planungsgruppe mit dem Projektteam des Instituts für Sportwissenschaften einzurichten: Sie sollte unter Einbeziehung der Bürger und aller Nutzergruppen ein Umgestaltungskonzept für die Sportanlagen im Ortskern erarbeiten: Die Verlagerung des großen Spielfelds und des Sporthauses von der Bünte ins Rodetal sei als notwendige Maßnahme für den SSV Nörten gesehen worden. Mangels fehlender Finanzierungshilfen sei das Konzept damals nicht weiterverfolgt worden.

Als sich 2009 die Schulsportanlagen als stark sanierungsbedürftig erwiesen, lebte das Thema wieder auf und gipfelte in der aktuellen Auseinandersetzung (Tageblatt berichtet). Am runden Tisch soll nun der beste Weg gefunden werden.

In dem Streit um den Standort der Sportanlagen hat sich in den vergangenen Monaten die Initiative „Bürger für Nörten – Pro Bünte“ gebildet und setzt sich „für einen Sportplatz im Herzen von Nörten“ ein. Eine Demonstration mit Kundgebung für veranstaltet sie am Montag, 19. November, um 17 Uhr vor der evangelischen Kirche. „Gutes zu bewahren und fortzuführen, Traditionen zu leben und an nachfolgende Generationen weiterzugeben, ist kein ,Stillstand‘ oder ,Rückschritt‘, sondern unsere Aufgabe und Pflicht“, schreiben die Organisatoren des SSV, Marko Grube und Uwe Naumann. Diese Aufgabe möchten sie für alle Nörtener Bürger wahrnehmen.

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