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Sprechende Tafeln und gläserne Bushäuschen

Investition von 780 000 Euro Sprechende Tafeln und gläserne Bushäuschen

Sie erinnern an Streiche mit versteckter Kamera: Kleine Pannen während der Testphase an den neuen Informationssäulen an Bushaltestellen in der Göttinger Innenstadt, die ihnen eine menschliche und zugleich amüsante Note geben. 14 „dynamische Fahrgastinformationen“ hat die Stadt installieren lassen – für 430 000 Euro einschließlich Tiefbauarbeiten.

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Feinabstimmung: Techniker Werner Samland an einer Infotafel.

Quelle: Hinzmann

Parallel dazu stellen die Verkehrsbetriebe (GöVB) und ihr Werbeflächen-Partner Ströer DSM etliche neue Wartehäuschen auf – für rund 350 000 Euro.

Die neuen Infotafeln können sprechen. Per Knopfdruck liest eine Frauenstimme vor, was oben als Lauftext angezeigt wird. Das sind Hinweise auf die nächsten Busse, und die Ansage kann bisweilen recht lustig sein: Steht zum Beispiel in einer der Schrift-Zeilen „+ + + Achtung! Ab dem 14. Februar halten die Linien 6 …“, liest die freundliche Computerstimme zeichengetreu „plus plus plus Achtung, ab dem …“. Auch der schriftliche Hinweis auf den „Testbetrieb“ wird angesagt. Weniger spaßig für Ortsunkundige Busnutzer sind Abweichungen zwischen Tafel und Sprechversion, wenn zum Beispiel für Linie 3 das Endziel „Weende-Nord“ angezeigt wird, die Stimme aber die Endhaltestelle „Friedhof Junkerberg“ nennt.

Es muss den Technikern nachgesehen werden. Offenbar ist es sehr schwer, die Tafeln und ihre Quellen zu synchronisieren. Denn die Daten kommen per Funk direkt von den Bussen. Die Steuerung der Tafeln übernimmt eine Computersoftware. An 13 Standorten hat die Stadt die neuen Anlagen aufstellen lassen. Zudem wurde die große Anzeigetafel am Kornmarkt ausgetauscht. Bis alle fehlerfrei funktionieren, müsse noch einige Zeit getüftelt werden, sagt Stadtsprecher Detlef Johannson.

Unterdessen hat die Firma Ströer DSM auf ihre Kosten an den Hauptachsen der Stadtbusse 15 neue Wartehäuschen aufgestellt. Sieben weitere würden folgen, erklärt Stephanie Gallinat vom Vertrieb/Marketing der GöVB. Die DSM vermarktet Werbeträger im öffentlichen Raum. Laut Vertrag mit den GöVB erneuere sie die Wartehäuschen an viel befahrenen Strecken – mit moderner, transparenter Optik. Die abgebauten Unterstände würden aufgearbeitet und an anderen Haltepunkten aufgestellt. Hinzu kämen jährlich „etliche eigene neue Wartehallen“.

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