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Spur der Verwüstung in Bad Sachsa

Autos, Schilder, Zäune und Felsen gerammt Spur der Verwüstung in Bad Sachsa

Eine Spur der Verwüstung fanden Bad Lauterberger Polizeibeamte während ihrer nächtlichen Streifenfahrt am Sonnabend, 20. Oktober,  gegen 22.50 Uhr in Bad Sachsa vor. 

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Symbolbild.

Quelle: dpa

Bad Lauterberg. Wie später durch die beiden Polizisten ermittelt werden konnte, hat sich ein 58 jähriger Ellricher nach einer Geburtstagsfeier in der Roßkopfstrasse volltrunken in sein Fahrzeug gesetzt um den Heimweg anzutreten, teilt die Polizei mit. Schon bei Fahrtantritt streifte er mit seinem Fahrzeug einen geparkten Sattelauflieger. Anhand des ermittelten Spurenbildes fuhr er zuerst in die Sackgasse der Roßkopfstrasse.

Dort versuchte er zu wenden und rammte dabei einen am rechten Fahrbahnrand geparkten PKW. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug einige Meter zurückgeschoben,wodurch es so stark beschädigt wurde, dass Totalschaden entstand. Bei diesem Aufprall verlor das Fahrzeug des Verursachers bereits einige Teile der Frontschürze, sowie sein Kennzeichen.

Die Spur führte weiter über eine angrenzende Wiese bis hin zum Einmündungsbereich Roßkopf-Sachsensteinstraße. Hier wollte der Mann nach rechts abbiegen,verfehlte jedoch aufgrund seiner Orientierungslosigkeit den Einmündungsbereich und fuhr 50 Meter vor der Einmündung in einen Gartenzaun, wodurch zwei Zaunfelder zerstört wurden.

Damit nicht genug, konnte der Fahrer sein Fahrzeug aus der Lage befreien und Richtung Neuhof weiterfahren. Am Ortseingang Neuhof verfehlte er die Linkskurve, fuhr geradeaus und rammte das dortige aus Holz aufgestellte Ortseingangsschild. Nachdem er sich auch aus dieser Lage befreien konnte, setzte er seine Fahrt Richtung Neuhof fort.

Stoppen konnte ihn letztendlich erst ein Felsbrocken den er vorher ebenfalls noch einige Meter vor sich her geschoben hatte. Eine Blutentnahme im Krankenhaus Herzberg war die Folge,dort wurde auch festgestellt, dass die Alkoholkonzentration im Blut mindestens 3 Promille betrug.

Dadurch das die beteiligten Fahrzeuge bereits älteren Baujahres sind, hielt sich der entstandene Gesamtschaden mit rund 5 000 Euro in Grenzen. Trotzdem muss der Verursacher, der zudem auch noch Berufskraftfahrer ist aufgrund seiner Alkoholfahrt,sowie den dabei begangenen Unfallfluchten mit einer empfindlichen Geldstrafe, einem Führerscheinentzug von mind. einem Jahr und dem Verlust seiner Arbeitsstelle rechnen.

ots

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