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Stadt Göttingen sucht Wohnraum für bis zu 500 Flüchtlinge jährlich

Kooperation mit Landkreis Stadt Göttingen sucht Wohnraum für bis zu 500 Flüchtlinge jährlich

Die Stadt sucht nach Lösungen für die Unterbringung von Flüchtlingen. „Die Zuweisungsquote steigt“, berichtete Göttingens Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck dem Ausschuss für Soziales und Gesundheit während dessen jüngster Sitzung. „Zehn Flüchtlinge pro Woche sind angekündigt. Wir müssen uns auf 500 Personen im Jahr vorbereiten.“

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Neues Rathaus in Göttingen.

Quelle: Pförtner (Symbolfoto)

Göttingen. 2014 seien bislang 164 Flüchtlinge zugewiesen worden. Sie stammten überwiegend aus dem ehemeligen Jugoslawien, aus Somalia und der russischen Föderation. Im Mittelpunkt der Fachausschusssitzung stand das von der Sozialverwaltung vorgelegte „Konzept zur Wohnraumversorgung und Integration von Flüchtlingen“, das bevorzugt dezentrales Wohnen im Stadtgebiet vorsieht.

„Wir würden uns am liebsten gar keine Gedanken über Gemeinschaftsunterkünfte machen. Integration findet im Stadtteil statt“, sagte Schlapeit-Beck. „Wir müssen Tempo in den sozialen Wohnungbau bringen.“ Derzeit gebe es fünf freie Wohnungen, zwei davon seien jedoch reserviert.

„Erste Angebote liegen uns schon vor“

Für den Notfall suche die Verwaltung deshalb trotz der Maßgabe einer dezentralen Ansiedlung nach Sammelquartieren, „aber nur in kleineren Einheiten“. Die Dezernentin sagte zu, Ratsgremien und Ortsgremien über mögliche Gemeinschaftsunterkünfte zu informieren.

Mit dem Landkreis Göttingen sei zudem eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen worden, die auf Vermittlung geeigneten Wohnraums im Kreisgebiet abziele. Dabei, so Schlapeit-Beck, sei auf eine gute Anbindung an die Infrastruktur zu achten. „Erste Angebote liegen uns schon vor.“

Das Göttinger Konzept zur Wohnraumversorgung von Flüchtlingen sei angelehnt an „die vorbildliche Arbeit der Stadt Osnabrück“, erklärte die Dezernentin. Da in den Fraktionen noch Beratungsbedarf besteht, wurde der Beschluss über das vorgelegte Konzept vertagt.

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„Göttingen wellcomes Refugees“ – die Botschaft war als Symbol für eine Flüchtlingsfreundliche Stadt gemeint. „Göttingen heißt Flüchtlinge willkommen“. Eigentlich eine „unstrittige politische Botschaft“, teilt auf Anfrage Stadtsprecher Detlef Johannson mit.

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