Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Stadt Göttingen tauscht Müllbehälter um

Graue Tonnen mit bunten Deckeln Stadt Göttingen tauscht Müllbehälter um

Neue Tonnen braucht das Land. Und weil es im Trennwahn der Wiederverwerter immer mehr werden, sollen sie bitte schön unauffällig sein. Denn schwarz-grau für den Restmüll, Grün für Organisches, blau für Papier und künftig wohl auch noch gelb für Wertstoffe – das ist vielen Göttingern einfach zu bunt.

Voriger Artikel
Nikolaistraße: Stadt will Alkoholverbot verlängern
Nächster Artikel
„Grundlegende Neugestaltung“ des Carrés

Der Deckel macht den Unterschied: neue Tonnen-Modelle.

Quelle: Theodoro da Silva

Wenn die vielen Mülltonnen schon wie Wachsoldaten aufgereiht am Haus stehen, dann schlicht schwarz-grau uniformiert. Eine Mütze als Farbtupfer muss reichen. Und so wird jetzt umgekleidet: Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) tauschen nach und nach alle grünen und blauen Bio- und Papiertonnen in der Stadt aus. Alle neuen Tonnen haben künftig einen dunkelgrauen Korpus. Nur der Deckel bleibt nach der alten Zuordnung farbig. Testweise kommt in den nächsten zwei Jahren zu grau, grün und blau in einigen Bereichen statt gelbem Sack noch eine weitere Tonne mit gelbem Deckel für Verpackungsmaterial und Wertstoffe dazu.

Die GEB bewerben die Tauschaktion als „neues, dezentrales Farbkonzept“ für Göttinger Abfallbehälter. Und damit werde auch gleich die Lagerhaltung optimiert, erklärt Maja Heindorf, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Es sei einfacher und billiger, ausschließlich graue Tonnen vorzuhalten und – je nach Bedarf – passende Deckel aufzusetzen. Allerdings werde der bisherige Vorrat bunter Tonnen erst einmal verbraucht.

Die neuen Tonnen werden also nach und nach ausgegeben: immer dann, wenn für ein neu gebautes Haus erstmals eine Mülltonne angefordert oder alte Behälter ausgetauscht werden müssen. Und das kommt häufiger vor, als manch einer erwartet. „Das ist Tagesgeschäft“, sagt eine Mitarbeiterin der GEB. Obwohl die Lebensdauer einer Mülltonne bei zehn bis 15 Jahren liege, müssten ständig Mülltonnen ersetzt werden.

Aus verschiedenen Gründen: Weil sie schlicht verschlissen und unter der normalen Last des Müll irgendwann aufgerissen sind. Weil vielleicht jemand scharfkantige Steine oder glühende Grillkohle in den Behälter geschmissen und sie dadurch stark beschädigt hat. Und natürlich wenn jemand eine kleinere oder größere Mülltonne haben möchte, weil die Kinder aus dem Haus sind oder die Windelschwemme nach der Geburt eines Kindes Platz braucht. Kostenlos ist übrigens nur die erste Lieferung oder der Ersatz einer verschlissenen Tonne.

Ansonsten kostet jeder Wechsel 12,20 Euro Gebühr. Die GEB zahlt beim Kauf für eine nagelneue Tonne der Standardgröße 120 Liter 42,30 Euro.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bunte Tonnen verschwinden

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) tauschen nach und nach auf allen Grundstücken in der Stadt die Mülltonnen für Altpapier und Kompostmüll aus. Die bisherigen blauen und grünen Mülltonnen werden durch „dezente graue“ Behälter ersetzt, so die GEB. Nur farbige Deckel weisen dann noch darauf hin, ob Biomüll oder altes Papier hinein gehört.

mehr
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 9. bis 15. Dezember 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt