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Stadt saniert vier Spielplätze für 110 000 Euro

Neue Spielgeräte Stadt saniert vier Spielplätze für 110 000 Euro

Marode Geräte, verdreckter Sand: Für 110 000 Euro will die Stadt Göttingen in diesem Jahr vier der rund 115 städtischen Spielplätze sanieren.

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„Morsch und splitterig“: Die Stadtverwaltung will 11 000 Euro in den Spielplatz am Nikolaikirchhof investieren.

Quelle: Heller

Es sind die Spielplätze Südring (Elliehausen), Cheltenhampark, Stauffenbergring und Nikolaikirchhof. Der Jugendhilfeausschuss gab jetzt einstimmig grünes Licht für die geplanten Maßnahmen.

Die größte Summe (55 000 Euro) fließt in die Instandsetzung des Spielplatzes Südring (am Kindergarten), den es seit 1974 gibt und der 1999 das letzte Mal erneuert wurde. Auf ihm befänden sich „sehr in die Jahre gekommene Spielbereiche, die wenig Spielanreize bieten“, schreibt die Verwaltung. Darüber hätten sich Anwohner und der Ortsrat Elliehausen / Esebeck beschwert. Um die Wünsche und Ideen der Kinder vor Ort zu berücksichtigen, sei ein zweistufiges Beteiligungsverfahren geplant. Erst daran schließe sich die konkrete Planung an.

In die Sanierung des Spielplatzes im Cheltenhampark sollen 25 000 Euro investiert werden. Er sei wegen seiner innenstadtnahen Lage besonders stark besucht, heißt es seitens der Verwaltung. Auch hier hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder Anwohner über den schlechten Zustand beschwert (Tageblatt berichtete). Daraufhin war im vergangenen Jahr bereits die Einfassung des Sandspielbereichs erneuert worden. In diesem Jahr müsse wegen strengerer Sicherheitsvorschriften die Viererschaukel abgebaut werden, teilte die Verwaltung mit. Als Ersatz sei eine „Dreierschaukel mit Nestkombination vorgesehen“. Zudem soll ein Spielturm mit Rutsche in den Hügelbereich eingebaut werden.

Der Spielplatz Stauffenbergring aus dem Jahr 1970 hatte 2006 eine neue Kletter-Rutsch-Kombination erhalten. Jetzt ist der Sandspielbereich sanierungsbedürftig und soll mit Spielmöglichkeiten für Kleinkinder aufgewertet werden. Kostenpunkt: 13 000 Euro.
Auch über den Zustand des Spielplatzes Nikolaikirchhof gibt es immer wieder Beschwerden. Dabei habe er eine besondere Bedeutung, meint die Verwaltung, weil er „der einzige Sandspielplatz im Innenstadtbereich“ sei. Die Einfassung des Sandkastens sei jedoch „morsch und splitterig und muss dringend erneuert werden“. Zusätzlich soll ein neues Sandspielgerät aufgestellt werden. Gesamtkosten hier: 11 000 Euro.

Es sei sicherlich nicht nur bei den genannten Spielplätzen etwas zu tun, räumt die Verwaltung ein. Wegen der schlechten Haushaltslage könnten jedoch „nicht alle abgängigen Spielgeräte durch neue ersetzt werden“. Die diesjährige Auswahl der Spielplätze sei „unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorschriften und des schlechten bis sehr schlechten Zustands vieler Spielgeräte“ getroffen worden. Bei allen liege „dringender Handlungsbedarf vor, da diese stark frequentiert werden“. Zusätzlich hat die Verwaltung noch einmal 6000 Euro für unvorhergesehene Maßnahmen auf den übrigen städtischen Spielplätzen eingeplant. Die seien aber bereits fast aufgebraucht.

Der Jugendhilfeausschuss begrüßte die Sanierungspläne. „Da muss dringend etwas gemacht werden“, sagte Ausschussvorsitzende Helmi Behbehani (SPD). Eigentlich sei das aber zu wenig. „Wir würden uns wünschen, viel mehr Geld zur Verfügung zu haben.“ Stephan Bartels (CDU) erinnerte an das Neubaugebiet in Herberhausen. Hier hätten die Anlieger bereits einen Spielplatz vorfinanziert, nur geschehen sei bislang nichts. Man befinde sich mit dem Baudezernat in Gesprächen, sagte Klaus-Dieter Schmidt von der Verwaltung. Angepeilt sei, entsprechende Mittel in den Haushalt 2012 einzustellen. Wo denn das Geld der Anwohner gelandet sei, wollte Bartels wissen. „Das Geld hat das Baudezernat eingenommen. Da kann ich nichts zu sagen“, sagte Schmidt.

Von Andreas Fuhrmann

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