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Erinnerungen an Flashmob vor fast 500 Jahren

Städtisches Museum Erinnerungen an Flashmob vor fast 500 Jahren

Heute würde man es vielleicht als Flashmob bezeichnen, was vor 488 Jahren einige Einwohner Göttingens veranstalteten: Während einer Prozession nach den Regeln des alten Glaubens sangen sie laut in der Öffentlichkeit aus Protest Martin Luthers deutsche Kirchenlieder. Daran erinnert das Städtische Museum.

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Ein Blick in die aktuelle Sonderausstellung.

Quelle: r

Göttingen. Am 24. August 1529 begann mit einer Protestaktion die Reformation in Göttingen. Die Erinnerung an das Ereignis ist dem Städtischen Museum Göttingen 2017 einen freien Eintritt wert. Zusehen gibt für die Besucher Exponate, die sich mit den Liedern der Prozession und den sich anschließenden Veränderungen beschäftigen. Die noch bis zum Jahresende gezeigte Präsentation „zeigt Göttingens kurzen Weg zur Reformation und gewährt einen abwechslungsreichen Einblick in das Göttingen jener Zeit“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. „Viele einzigartige Objekte illustrieren das Leben in der Stadt.“ Im Museum soll mit dieser Ausstellung ein Stück Stadtgeschichte inszeniert und abwechslungsreiche Einblicke in das 16. Jahrhundert - ein Jahrhundert der Umwälzungen, Entdeckungen und vernichtender kriegerischer Auseinandersetzungen - ermöglicht werden.

Die Sonderausstellung trägt den Titel „1529 – Aufruhr und Umbruch“. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr ist der am Donnerstag, 24. August, kostenlos möglich.

Von Nadine Eckermann

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