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Statistik: Universität ist Jungbrunnen der Stadt

Neues Journal über Altersstruktur Statistik: Universität ist Jungbrunnen der Stadt

Die Einwohner der Studentenstadt Göttingen sind im Schnitt deutlich jünger als der Durchschnitt der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland. Das hat der Fachdienst Statistik und Wahlen der Stadtverwaltung ermittelt.

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Trotzt der allgemeinen demografischen Entwicklung: Göttingen ist eine junge Stadt – und wird es bleiben.

Quelle: Vetter

Göttingen. Im Durchschnitt 40,7 Jahre ist der Göttinger demnach alt (Stand des Jahres 2011). Das sind immerhin gut vier Jahre weniger als bei der Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik, die ein Durchschnittsalter von 44,9 Jahren aufweist. Zum Vergleich: Die Bevölkerung von Monaco ist im Schnitt 49,4 Jahre alt, die von Uganda 15,1 Jahre.

Weil die Menschen in Deutschland immer länger leben, ist das Durchschnittsalter eine wichtige demografische Kenngröße für die fortschreitende Alterung: Nach den aktuellen Sterblichkeitsverhältnissen kann ein neugeborener Junge heute mit einem Lebensalter von 78 und ein neugeborenes Mädchen von 83 Jahren rechnen. Wenn gleichzeitig immer weniger Kinder geboren werden, altert die Bevölkerung.

Innerhalb Göttingens hatten 2011 der Ortsteil Hetjershausen mit 47,6 Jahren die durchschnittlich älteste und die Nordstadt mit 32,3 Jahren die jüngste Bevölkerung vorzuweisen. Den Vergleich mit anderen niedersächsischen Landkreisen und Großstädten muss Göttingen als „junge Stadt“ auch in Zukunft nicht scheuen, erklären die Statistiker.

So werden im Jahr 2030 Landkreise Goslar (53,2 Jahre), Northeim (52,4) und Osterode mit 52,0 Jahren zu den ältesten und die Städte Hannover (44,2), Hildesheim (43,8) und Göttingen mit 43,0 Jahren zu den jüngsten Landesteilen in Niedersachsen gehören.

In einem weiteren Beitrag informiert das Journal über Insolvenzen in Göttingen seit 2003 und im Jahr 2011. Diese und andere Zahlen, auch zum Thema Altern, finden sich in der aktuellen Ausgabe des Statistik-Journals der Stadt: Die Ausgabe 3/2012 dieses vierteljährlichen Berichtsdienstes präsentiert für die Monate Juli bis September 2012 und das Quartal 3/2012 eine Vielzahl von Daten und Fakten über die Stadt. Farbige Grafiken im direkten Zahlenkontext erleichtern die Interpretation der tabellarischen Sachzusammenhänge.

Erhältlich ist das Statistik-Journal beim Fachdienst Statistik und Wahlen (Neues Rathaus, viertes Obergeschoss). Im Internet kann die Publikation unter der Adresse goesis.goettingen.de aufgerufen werden.
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