Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Schneeregen

Navigation:
Statt Bratwurstkrieg jetzt die Glühweinklage

Weihnachtsmarkt Statt Bratwurstkrieg jetzt die Glühweinklage

Noch knapp vier Wochen müssen die Göttinger warten, bis der beliebte Weihnachtsmarkt am Alten Rathaus beginnt. Hoffentlich, meinen die Betreiber: Sie befürchten, dass die Bauarbeiten auf dem Marktplatz nicht rechtzeitig abgeschlossen sind und die Buden nicht termingerecht aufgestellt werden können.

Voriger Artikel
„Knopf zum Umschalten habe ich nicht gefunden“
Nächster Artikel
Zukunft der Stockleffmühle: Rückbau des Gebäudes

Beliebt nicht nur bei Göttinger Bürgern: Der Weihnachtsmarkt zieht mittlerweile viele Gäste aus der Ferne an.

Quelle: Vetter

Göttingen. Eröffnet wird der diesjährige Weihnachtsmarkt am Mittwoch, 28. November. Der Verein Göttinger Weihnachtsmarkt sei sich nicht sicher, ob die Stadtverwaltung in der Lage sei, die Bauarbeiten rechtzeitig zum Abschluss bringen zu können. Die Stadt hingegen versichert das Gegenteil.
Auch das Programm des diesjährigen Weihnachtsmarktes steht noch nicht fest. Man befinde sich noch im Abstimmungsprozess, erklärt Margret Bodem, ehemalige Chefin des Weihnachtsmarkt-Vereins. Auf jeden Fall werde einem weitverbreiteten Wunsch entsprochen und der Markt über die Festtage hinaus fortgeführt. Schluss ist am Sonntag, 30. Dezember.

Zudem wird der Weihnachtsmarkt von einer neuen Klage vor dem Verwaltungsgericht heimgesucht. Diesmal ist es allerdings keine Bratwurstklage wie im vergangenen Jahr, sondern eine Glühweinklage, erläutert Stadt-Sprecher Detlef Johannson. Ein Standbetreiber habe sich beworben, habe von der Stadt jedoch eine Absage erhalten. Der Glühweinanbieter habe in seiner Bewerbung außer der Erklärung, er wolle Glühwein verkaufen, keine weiteren Angaben gemacht.

Die aber sind seit dem Bratwurstkrieg des vergangenen Jahres zwingend erforderlich. Vor dem Weihnachtsmarkt 2011 hatte der Betreiber eines Bratwurststandes die Stadtverwaltung, den Weihnachtsmarktverein und das Verwaltungsgericht in Atem gehalten und versucht, gerichtlich einen günstigeren Standort zu erstreiten. Danach hatte die Stadt ein kompliziertes Punktesystem entwickelt, aufgrund dessen die Zusagen erteilt werden.

Mit den „Richtlinien für die Vergabe von Standplätzen auf den Märkten der Stadt Göttingen“ soll die Standvergabe laut Verwaltung „nachvollziehbar und rechtssicher“ vonstatten gehen. Bewertet werden unter anderem „Standmaterial“, „mottogerechte Ausgestaltung“, „Referenzen“ und „Marktgeeignetheit/Kompetenzen des Marktbewerbers“. Die meisten Punkte werden für „ansprechende Waren- und Produktpräsentation“ vergeben. Die Verwaltung hatte sich an dem Vergabemodell in Hameln orientiert.

An dieses System halte sich die Verwaltung selbstverständlich weiterhin, erklärt Stadt-Sprecher Johannson. Der Klage des Glühweinstandbetreibers räume die Stadt daher keine großen Erfolgsaussichten ein.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Wünsche und Anregungen

Moderator Jan Fragel hält den „Schweigefuchs“ hoch. Sofort hat er die Kinder auf seiner Seite. Mehr als 30 Schüler aus den Klassen Vier bis Sechs kamen in die Mensa der Sonnenbergschule zum vierten Kinderforum im Flecken Bovenden.1200 Kinder und Jugendliche zählt laut Fragel die Gemeinde, „so viele, wie in drei ICE-Züge passen.“

  • Kommentare
mehr
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 2. bis 8. Dezember
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt