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Statt neuem Radweg am Siekweg neue Schilder

Pläne vom Tisch Statt neuem Radweg am Siekweg neue Schilder

Zu teuer, nicht praktikabel: Die Idee, einen Radweg entlang des Siekwegs zu bauen oder zum selben Zweck einen Teil der Straße in eine Einbahnstraße umzuwandeln, ist so gut wie vom Tisch. Selbst die Gruppe CDU/Grüne, die mit dieser Idee Ende vergangenen Jahres für Aufsehen und Diskussionen gesorgt hatte, ist mittlerweile von den Plänen abgerückt.

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Zu teuer, nicht praktikabel: Radweg entlang des Siekwegs wird nicht gebaut.

Quelle: Vetter

Rosdorf. Grund ist in erster Linie eine vorläufige Kostenschätzung des Ingenieurbüros Rinne. Demnach würde der Neubau eines Radwegs an der Westseite des Siekwegs zwischen Kampweg bis zur Einmündung zum Gewerbegebiet rund 225 000 Euro kosten. Es wäre zwar möglich, bis zu 150 000 Euro aus verschiedenen Fördertöpfen zu erhalten. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Vor diesem Hintergrund und wegen der angespannten Haushaltslage sei ein Radweg daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu finanzieren, sagte Christian Frölich (CDU) im Bauausschuss.

Gegen Einbahnstraßenregelung

Probleme bereitet auch die Idee, den Siekweg halbseitig zur Einbahnstraße zu erklären und auf diesem Teilstück einen Radweg anzulegen. Die Straße wäre für den motorisierten Verkehr dann nur noch ortseinwärts zu befahren. Zwar würden in dem Fall mehr Autofahrer die Südostumfahrung nutzen, heißt es in einer Stellungnahme der Gemeinde. „Zusätzlich würden jedoch Verkehre vom Hamberg auf die Göttinger Straße geführt.“ Die Feuerwehr hätte zwar den Siekweg auch beidseitig nutzen dürfen. Dennoch sprach sich der Landkreis Göttingen gegen die Einbahnstraßenregelung aus.

Stattdessen zeigt die Rosdorfer Verwaltung eine Alternative auf. So bestünden bereits zwei Radwege gen Norden: einer zur Kreisstraße 50 (Umgehungsstraße) über den Feldweg in der Verlängerung des Mahntweges; einer nach Grone parallel der Bahntrasse über den Leineberg. Beide verliefen über landwirtschaftliche Wege, eine Beschilderung gebe es bislang nicht. Wenn man Schilder aufstellen wolle, müsse man sich das von den jeweiligen Eigentümern erlauben lassen. Der Bauausschuss fand die Idee so gut, dass er empfahl, genau das zu tun.

Radfahren gilt als gefährlich

Bleibt ein Problem: Der Radweg entlang des Siekwegs war einst angedacht worden, weil Radfahren auf der Straße als gefährlich gilt. Asad Onal (Linke) kritisierte daher den Alternativvorschlag. Dieser verhindere nicht, dass auch zukünftig Radler die Straße nutzten.
Mit diesem und weiteren Themen befasst sich der Rat der Gemeinde Rosdorf in seiner nächsten Sitzung am Montag, 22. April. Das Gremium tagt um 18.30 Uhr im Gemeindezentrum (Saal), Am Plan 1.

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Fahrradweg auf dem Siekweg

Kann der Siekweg halbseitig zur Einbahnstraße erklärt und stattdessen als Radweg ausgewiesen werden? Mit dieser Idee hatte die Gruppe CDU/Grüne im Vorfeld der jüngsten Ratssitzung für Aufsehen gesorgt. Eine Entscheidung aber gibt es noch nicht. Der Rat beschloss einstimmig, das Thema in den Bauausschuss zu verweisen.

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