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Straßenreinigung kostet wieder Geld

Umweltausschuss Göttingen Straßenreinigung kostet wieder Geld

Die Gebühren für Müllabfuhr und Kanalisation in Göttingen bleiben zum Jahreswechsel weitgehend unverändert. Nach einer Nullrunde in diesem Jahr werden die Städtischen Entsorgungsbetriebe (GEB) aber wieder Geld für Straßenreinigung und Winterdienst verlangen.

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Die Gebühren für Müllabfuhr und Kanalisation in Göttingen bleiben zum Jahreswechsel weitgehend unverändert.

Quelle: Foto: Wenzel

Göttingen. Am Dienstag haben die GEB im Betriebsausschuss des Rates für Umweltdienste zunächst Eckwerte zu den neuen Gebührensätzen vorgelegt. Über detaillierte Zahlen für 2018 entscheiden Ausschuss und Rat bis zum Jahresende.

Nach den vorliegenden Berechnungen zur Müllabfuhr sollen Göttinger zum Beispiel für die 14-tägige Abfuhr von Restabfall in einer 80-Liter-Tonne wie bisher pro Jahr 94,88Euro zahlen, für einen 1100 Liter großen Container 2609,46 Euro. Für eine 80 Liter fassende Biotonne werden 56,92 Euro erhoben.

Schmutz- und Regenwasser

Für Schmutzwasser sollen Göttinger Haushalte - ebenfalls unverändert - 2,34 Euro je Kubikmeter zuvor gezapften Frischwassers zahlen. Die Gebühr für die Regenwasserkanalisation beträgt weiter 57 Cent je bebauter und befestigter Grundstücksfläche. Auch Besitzer von Kleinkläranlagen zahlen die gleichen Sätze wie 2017.

Erstmals hatte die Stadt in diesem Jahr keine Gebühr für Straßenreinigung und Winterdienst kassiert. Hintergrund: Bei einer gerichtlich geforderten Neuberechnung der Gebühren bis 2006 hatte sich ein rechnerischer Überschuss in Höhe von 4,3 Millionen Euro ergeben, der 2017 durch eine Gebühren-Nullrunde indirekt ausgeschüttet wurde. Zugleich gilt seit diesem Jahr eine neue Satzung mit geänderten Reinigungs- und Winterdienstklassen. Danach sollen Grundbesitzer ab im Sommer in der niedrigsten von vier Klassen bei wöchentlicher Reinigung zum Beispiel 4,13 Euro je Grundstücksfrontmeter und Jahr betragen, in der Reinigungsklasse IV 28,91 Euro. Das ist wenig mehr als 2016.

Für den Winterdienst sollen Grundeigentümer in den drei neuen Klassen je Frontmeter zwischen 8 und 55 Cent zahlen. Nach alter Satzung (bis 2016) lagen die Sätze zwischen 17 Cent und 2,10 Euro.

Von Ulrich Schubert

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