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Stromriesen suchen neue Windkraft-Standorte

Konzern Vattenfall Stromriesen suchen neue Windkraft-Standorte

Im Landkreis Göttingen und in Niedersachsen sind Investoren auf der Suche nach neuen Standorten für Windkraftanlagen. Der Stromkonzern Vattenfall ließ bereits eine Studie erstellen und ist an verschiedenen Flächen interessiert.

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Auch Stromriesen wie Vattenfall wollen neue Windkraftanlagen im Binnenland errichten: Die Vorrangfläche nördlich von Dransfeld ist mit vier Anlagen ausgereizt.

Quelle: FT

Zur Debatte stehen soweit bekannt Flächen bei Volkerode, westlich von Ossenfeld, westlich von Varlosen, südöstlich von Bördel und nordöstlich von Meensen an der Kreisstraße nach Jühnde. Wenn gebaut werden sollte, geht es um Anlagen neuerer Generation mit Nabenhöhen von 100 bis 140 Metern. Wegen der Flugsicherheit müssten sie mit blinkenden Warnlichtern ausgestattet werden. Die bestehenden Anlagen in der Region sind in der Regel nur 60 Meter hoch.

Vattenfall ist bereits mit Landkreis, einzelnen Gemeinden und Flächeneignern in Kontakt getreten. In Dransfeld und Rosdorf informierten die Verwaltungen jetzt die ersten Ratsgremien über das Interesse. Die Vattenfall Europe Windkraft GmbH in Hamburg bestätigte zwar auf Anfrage das Interesse an einem Ausbau ihre Windenergiegewinnung in Niedersachsen, hält sich zu einzelnen Vorhaben aber noch bedeckt. Das Potenzial sei noch nicht ausgeschöpft, sagte Heiko Wuttke, Abteilungsleiter für Onshore-Projekte im Binnenland. Man müsse ausloten, was gehe. Das funktioniere nur, wenn mit allen Beteiligten gesprochen werde.

Alternative Energieanlagen wie Windräder sind sogenannte privilegierte Bauvorhaben, die im Prinzip im Außenbereich überall genehmigt werden können, sofern andere Belange wie Naturschutz und ausreichende Abstände berücksichtigt sind. Viele Gemeinden haben Wind-Vorranggebiete ausgewiesen, um den Bau von Windrädern steuern zu können wie Friedland und die Samtgemeinde Dransfeld. Für neue Großanlagen sind derzeit Raumordnungsverfahren und neue Flächennutzungspläne nötig.

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