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Studienprogramme in Israel ausgezeichnet

Edith-Stein-Preis Studienprogramme in Israel ausgezeichnet

Der Edith-Stein-Preis geht in diesem Jahr an die Studienprogramme "Studium in Israel" an der Hebräischen Universität in Jerusalem und das "Theologische Studienjahr Jerusalem" an der Dormitio-Abtei für deutschsprachige Theologiestudenten. Der Edith-Stein-Kreis hat die Preisträger am Donnerstag vorgestellt.

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Quelle: Brakemeier

Göttingen . "Beide Studienprogramme ermöglichen Studierenden der evangelischen und katholischen Theologie, ein Jahr lang in Jerusalem zu studieren", sagte Heiner J. Willen, Vorsitzender des Göttinger Edith-Stein-Kreises, zur Begründung des Preisverleihung. So könnten junge Menschen sich "vor Ort mit dem Land der Bibel vertraut machen und dann die Texte ,anders' lesen, das interreligiöse und interkulturelle Miteinander in Israel und Palästina hautnah erleben und im christlich-jüdischen Dialog nach Jahrhunderten der Judenfeindschaft den Reichtum jüdischer Theologie und Kultur wieder entdecken", erklärte Willen.

Mit dem mit gesamt 5000 Euro dotierten Preis, will der Edith-Stein-Kreis die langjährige Arbeit von Studium in Israel und dem Theologischen Studienjahr Jerusalem würdigen. Sie seien "wichtige Beiträge für die Verständigung zwischen Juden und Christen".

Studium in Israel will nach eigenen Aussagen "der Erneuerung des Verhältnisses von Christen- und Judentum" dienen und den Teilnehmern ermöglichen, „das Judentum aus seinen Quellen und in seiner Gegenwart zu studieren“. Sie lernten Neuhebräisch, so dass sie Lehrveranstaltungen der Uni besuchen könnten, wohnten privat in Jerusalem und erlebten das jüdische Jahr.

Das Theologische Studienjahr richtet sich an deutschsprachige Theologiestudenten beider Konfessionen. Sie wohnten in einem Studienhaus der Dormitio und stünden in Austausch mit der evangelischen Erlöserkirche. Außer Bibelwissenschaften und einem archäologischen Exkursionsprogramm läge ein Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit dem Judentum, mit jüdisch-christlicher Theologie und Religionstheologie und mit politischer Zeitgeschichte. Außerdem gibt es "muslimisch-christlichen Werkwochen".

Der Edith-Stein-Preis will an das Wirken der Heiligen Edith Stein erinnern. Sie lebte von 1913 bis 1915 in Göttingen und wurde 1942 in Auschwitz durch die Nationalsozialisten ermordet. Seit 1995 wird der Edith-Stein-Preis für "Grenzüberschreitungen in sozialen, politischen und gesellschaftlichen Engagement" verliehen. Er wird in diesem Jahr im November offiziell überreicht.

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