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Südniedersachsen: Reaktionen auf Ausbaupläne

Breitbandnetz Südniedersachsen: Reaktionen auf Ausbaupläne

Mit dem „DigiNetz-Gesetz“ will die Bundesregierung den Breitbandausbau vorantreiben und Kommunen und Versorgungsunternehmen zur Mitwirkung bewegen. Die Reaktionen in Südniedersachsen sind verhalten.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Deutschland soll mit dem Gesetz „fit für die Gigabit-Gesellschaft gemacht werden, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Da hatte das Kabinett gerade seinen Gesetzentwurf verabschiedet. Demzufolge sollen Versorgungsunternehmen künftig ungenutzte Rohre mit Glasfaserkabeln füllen. Beim Straßenbau müssen die superschnellen Internetkabel mitverlegt werden. Detlev Barth, bei der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) für den Breitbandausbau zuständig, „begrüßt die Absicht“, ist sich aber unsicher „ob man so dem Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung näherkommt“. Beim Straßenbau empfehle er jeder Kommune, Leerrohre mitzuverlegen.

Auch der Stromnetzbetreiber „Energie aus der Mitte“ (EAM) „setzt prägnante Punkte des Gesetzes seit längerem in die Praxis um,“ wie Pressesprecherin Sandra Hübner mitteilte. So würden im Mittelspannungsbereich ohnehin schon Leerrohre verlegt, die EAM an Telekommunikationsanbieter vermiete. Für andere lokale Versorgungsunternehmen wie die Stadtwerke Göttingen hat das Gesetz „noch keine Relevanz“, wie Pressesprecherin Claudia Weitemeyer erklärte.

Von Christoph Höland

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