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TSV Germania und Schützen wollen sich trennen

Trainingszeiten TSV Germania und Schützen wollen sich trennen

Zu wenig Tage hat eine Woche für TSV Germania Gladebeck und Schützenverein Gladebeck: Die beiden Vereine teilen sich ein Haus und haben Probleme, ihre Trainingszeiten unterzubringen. Deshalb hat der Schützenverein bei der Stadt einen Zuschuss für ein neues Schützenhaus beantragt. Der Sportverein wünscht sich finanzielle Unterstützung für Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen am vorhandenen Haus.

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Quelle: Vetter (Symbolbild)

Gladebeck . Seit etwa fünf Jahren planten Schützenverein und TSV neben der energetischen Sanierung auch eine Erweiterung der bestehenden Sportanlage, begründet der Schützenverein seinen Antrag. Zusammen hätten beide Vereine mehr als 600 Mitglieder. Da reichten die Kapazitäten nicht aus, um auch den Schießsport bedarfsgerecht zu betreiben, argumentiert der Schützenverein.

„Als größter Schützenverein im Kreisverband haben wir in der mit dem Sportverein gemeinschaftlich genutzten Gymnastikhalle keine Möglichkeit, den Bedürfnissen unserer 180 Vereinsmitglieder in den unterschiedlichen Sparten gerecht zu werden.“ In der Jahreshauptversammlung habe der Verein nun den Neubau eines Schützenhauses für 150 000 Euro beschlossen. Nach Möglichkeit soll im kommenden Jahr gebaut werden.

Nach den Richtlinien der Stadt betrage die Zuwendungshöhe fünf Prozent. Der Verein beantragt 10 000 Euro. Als jährlichen Betriebskostenzuschuss erbitten die Schützen „analog der bestehenden Regelung für Sporthäuser“ 3000 Euro von der Stadt.

Mit Sanierungskosten in Höhe von 103 500 Euro für das Sporthaus rechnet der TSV und beantragt dafür ebenfalls einen städtischen Investitionskostenzuschuss von zehn Prozent. Das Dach müsse erneuert und die Außenwand isoliert werden. Auch neue Fenster seien nötig. Um die Kosten zu schultern, will der Verein zwar Sonderbeiträge von den Mitgliedern erheben und damit 70 000 Euro abdecken, benötigt aber auch ein Finanzierungsdarlehen. Dafür soll die Stadt eine Bürgschaft übernehmen.

Die Finanzpolitiker wollen sich vor Ort ein Bild machen. Eine Sitzung des Finanzausschusses beginnt am Donnerstag, 29. November, um 16 Uhr im Sport- und Schützenhaus Gladebeck.

Von Ute Lawrenz

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