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Tag der Göttinger Senioren in der Stadthalle

Keine Angst vorm Alter Tag der Göttinger Senioren in der Stadthalle

Welche Wohnformen gibt es im Alter? Was kostet ein Heimplatz? Welche Hilfestellungen gibt es für die Pflege von Demenzkranken? Antworten auf diese und andere Fragen gab es bei der siebten Auflage des Tags der Göttinger Senioren in der Stadthalle.

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Info-Stände in Stadthalle: Beratungsangebote für Demenzerkrankte sind beim Tag der Senioren besonders gefragt.

Quelle: Vetter

Göttingen. Mehr als 50 Institutionen aus der Region stellten am Donnerstag ihre Angebote für ältere Menschen und deren Angehörige vor, darunter Seniorenheime, die Freie Altenarbeit und der Seniorenbeirat. Selbst der Fachdienst Friedhöfe der Stadt Göttingen war vertreten.

„Ich habe mich über die Kosten für betreutes Wohnen informiert“, sagte Rita Schacht. Die 74-Jährige saß mit ihrer Bekannten Ilse Meyer im Saal der Stadthalle und lauschte bei Kaffee und Kuchen den Musikdarbietungen, die ebenfalls zum Angebot gehörten.

Vermisst habe sie Informationen über generationenübergreifendes Wohnen. „Das wäre etwas für mich. Aber das fehlt in Göttingen noch“, sagte Schacht. Dabei gefalle ihr der Gedanke, dass Jung und Alt zusammenwohnen. Beide Generationen könnten davon nur profitieren.

Heime ausschließlich für alte Menschen finde sie hingegen nicht gut. Das habe für sie etwas von Isolation.

„Dann düse ich den ganzen Tag durch die Gegend“

„Mich muss zum Glück noch niemand unterstützen“, sagte Meyer, die sich beim paritätischen Wohlfahrtsverband engagiert. Und wenn das mal der Fall sein sollte, habe sie das Glück, dass ihre Söhne in der Nähe wohnten und ihr helfen könnten.

„Ich komme immer hierher, weil ich die Musik so mag“, sagte die 72-Jährige. Noch könne sie Auto fahren und gehe gerne auf Reisen. „Dann düse ich den ganzen Tag durch die Gegend.“

An den Info-Ständen drängelten sich derweil die Besucher. Gefragt seien vor allem Beratungsangebote für Demenzkranke, durch Pflege belastete Familien und Tipps für die Absicherung im Alter, sagte Renate Kirchner vom Diakonieverband Göttingen.

Auch Fragen zur Arbeit der Bahnhofsmission seien häufig gestellt worden, sagte Leiter Wolfgang Eggerichs. „Das Umsteigen beim Bahnfahren macht vielen Angst.“ Dabei organisiere die Bahnhofsmission auch mehrere Umstiege – und das kostenlos.

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