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Stichflamme und Flächenbrand

Offene Tür bei der Feuerwehr in Roringen Stichflamme und Flächenbrand

Brandsimulationen und Löschübungen wurden beim Tag der offenen Tür der Ortsfeuerwehr Roringen vorgeführt. Auf dem Sportgelände am Drakenberg konnten verschiedene Einsatzfahrzeuge inspiziert werden. Mit dem Schnuppertag wurde für die Kinder- und Jugendfeuerwehren geworben.

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Die Jugendfeuerwehr übt an einem Kaninchenstall.

Quelle: Katharina Meyer

Roringen. Beim Tag der offenen Tür der Ortsfeuerwehr Roringen wurden am Sonntag Brandsimulationen und Löschübungen vorgeführt. Auf dem Sportgelände am Drakenberg konnten verschiedene Einsatzfahrzeuge inspiziert werden. Mit dem Schnuppertag wurde für die Kinder- und Jugendfeuerwehren geworben.

Ein Highlight des Tages war die Einsatzübung der Jugendfeuerwehr Roringen. Auf einer Sand- und Betonfläche wurde ein Kaninchenstall entzündet – alle Einwohner waren rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Mit Tatü-Tata war der Einsatzwagen bald zur Stelle. Nach kurzer Besprechung übernahm der Einsatzleiter das Kommando und rasch wurden die Schläuche ausgelegt. Von drei Seiten und wohlkoordiniert schossen die Jugendlichen das Löschwasser auf das kleine Gebäude, von dem dennoch nur eine Ruine übrig blieb.

Feuerwehr sucht Löschnachwuchs

Die engagierten Jugendlichen seien der Hauptnachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr, erzählte Andreas Eberwien, Feuerwart in Weende. Deshalb versuchen die fünf Ortsfeuerwehren Roringen, Waake, Nikolausberg und Weende jedes Jahr mit einem Tag der offenen Tür Kindern und Jugendlichen die Themen Feuer und Löschen nahezubringen. „Sie können hier erleben, wie heiß es am Feuer wird. Mir ist wichtig, dass sie keine Angst haben, aber herausfinden, wo ihre Grenzen sind“, sagte Eberwien.

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Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Roringen

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Er betonte, wie wichtig es sei, dass die Freiwillige die Berufsfeuerwehr ablösen kann und oft länger als diese am Einsatzort bleibe. Wenn ein Einsatz viele Stunden dauert, wird auch der Arbeitersamariterbund hinzugerufen. Ihr Einsatzwagen kann zwar keinen Brand, aber dafür Durst löschen und den Hunger der Feuerwehrsleute stillen. Der vollbepackte Kleinbus, erst ein Jahr alt, kam zum ersten Mal beim Brand der Kompostanlage in Königsbühl zum Einsatz.

Auch der ASB-Katastrophenschutz war mit einem Wagen vor Ort. Mit neuester Technik ausgestattet kann er die Kommunikation in Extremsituationen aufrechterhalten. Wenn zum Beispiel bei Überflutungen alle Netze ausfallen, greift er jedoch auf älteste Technik zurück: Über direkte Kabel kann ein kilometerweites Netz zwischen altmodischen Sprechanlagen gelegt werden.

Ganz klein - hoch hinaus

Hoch in die Luft ging es nicht nur für die ganz Kleinen auf der Hüpfburg, sondern auch auf dem Löschzug der Berufsfeuerwehr. Die Leiter, die ausgefahren wurde, kann auch hohe Stockwerke erreichen. Das kann notwendig werden, wenn man beim Kochen versucht, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Auf der Brandsimulationsanlage demonstrierten erfahrene Feuerwehrmänner die explosive Kraft eines solchen Feuers. Auch diese Stichflamme reichte hoch in die Luft.

Wer es etwas kleiner mochte, war beim Mini-Truck-Team Rosdorf gut aufgehoben. Gar nicht so „mini“ war deren Trucklandschaft. Ferngesteuerte Baustellenfahrzeuge und Konzert-LKW fuhren dort umher. Und - natürlich - eine ganze Feuerwehrsstation, die - natürlich – auch zum Einsatz kam. Eigene Fahrkompetenzen konnten außerdem Kinder beim Bobbycarslalom entwickeln und dort ihren Feuerwehr-Führerschein machen.

Von Katharina Meyer

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