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Muttertag in Eisenach statt Erfurt

Advertorial Muttertag in Eisenach statt Erfurt

Wie praxistauglich sind e-Autos wirklich? Diese Frage wollen wir in Kooperation mit VW beantworten. Die Leser von zehn Tageszeitungen testen eine Woche lang zehn mit Strom betriebene Fahrzeuge, die von VW zur Verfügung gestellt wurden. Über die Erlebnisse und Erfahrungen unserer Leser berichten wir täglich.

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Aufladen in der Wartburgstadt: Edgar Schulz, Susanne Exner und Sonja Riedel sind in Eisenach "gestrandet".

Quelle: Exner

Göttingen. Es sollte ein entspannter Sonntagsausflug nach Erfurt werden, den Tageblatt-Tester Edgar Schulz, seine Partnerin Sonja Riedel sowie das Ehepaar Susanne und Uwe Exner geplant hatten. Doch es kam anders. „Wir und unser Gepäck wogen rund 250 Kilogramm“, sagt Schulz und das sei für einen E-Golf, der leer schon rund 1600 Kilogramm wiegt eine heftige Zuladung. Auch die 271 Kilometer lange Strecke über Kassel und die Kasseler Berge bis zum Kirchheimer Dreieck in Richtung Autobahn 4 wählte Schulz ganz bewusst, „um dem E-Golf alles abzuverlangen.“

Ab der Überquerung der Werratalbrücke bei Hann. Münden sei es spannend geworden, berichtet Schulz. „Die zu fahrenden Kilometer korrelierten zunehmend ungünstiger zu der angezeigten Reichweite.“ Allerdings sei es ihm gelungen durch geschicktes Fahren und die dadurch erzeugte Rekuperation Ladekilometer zurück zu gewinnen.

Jedoch: 38 Kilometer vor dem Kirchheimer Dreieck meldete der Bordcomputer: „Das Ziel ist nicht zu erreichen.“ Die Kurzurlauber entschlossen sich in Bad Hersfeld zwischenzuladen, allerdings war die Säule in einem Gewerbegebiet besetzt. Das ist Pech. Die Bitte nach Strom bei einer nahegelegenen Tankstelle wurde negativ beschieden, mit der Begründung, dass man den gezapften Strom nicht abrechnen könne. Immerhin gab es aber einen Hinweis auf eine Ladestation am Bad Hersfelder Marktplatz. Dort gab es den benötigten Saft kostenfrei. Eineinhalb Stunden und ein leckeres griechisches Muttertagsmenü später ging es auf der A4 weiter in Richtung Erfurt. Bei Herleshausen zeigte sich dann, dass zum Erreichen des Zieles ein erneutes Zwischenladen nötig sein würde.

„Wir fuhren die gesamte Strecke im höchsten Eco+-Modus mit einer abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h“, schildert der Tester, was zu unschönen Situationen geführt habe. Ein Reisebus habe den E-Golf quälend langsam überholt, um ihn dann beim Einscheren zu schneiden. „Bei einem Überholvorgang unsererseits wurden wir von einem extrem dicht auffahrenden Fahrzeug auf der Mittelspur per Lichthupe bedrängt, obwohl die linke Überholspur frei war.

Die Bordbesatzung entschied: Wir laden in Eisenach, direkt in der Innenstadt, an einer Säule direkt vor dem Altstadttor. Während des Aufenthaltes in einer Eisdiele fiel der Entschluss hier zu bleiben, weil man von dem Tag ja noch etwas haben wollte.

Fazit: Der Sonntagsausflug geriet wegen der Reichweiten-Problematik unter den sicherlich harten, aber realistischen Alltagsbedingungen zur „Fahrt in Blaue“ und endete in Eisenach statt in Erfurt.

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