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Tageblatt Wochenendkolumne

Ilse Steins Tageblatt Wochenendkolumne

Das wird ein spannendes Finale im niedersächsischen Landtagswahlkampf - wenn man den bisherigen Umfragen glauben darf. In neun Tagen, am Abend des 20. Januar, werden wir dann wissen, wer das Bundesland in den kommenden Jahren regiert. Wir haben Ihnen in den vergangenen Wochen 28 Kandidaten im persönlichen Porträt vorgestellt.

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Quelle: Archiv

Dazu jeden Einzelnen  noch einmal dazu befragt, wie er zu den aktuellen Themen seines jeweiligen Wahlkreises steht. Genug Information also, um sich eine Meinung zu bilden. Aber egal, was Sie von der Wahl, den Parteien und ihren jeweiligen Kandidaten halten. Nicht vergessen: Zur Wahlurne zu gehen, ist oberste Bürgerpflicht. Jedenfalls derer, die sich einer Demokratie verpflichtet fühlen.

Nationaler Nichts-Tag

Zuvor allerdings gönnen wir uns noch ein wenig Entspannung. Der 16. Januar 2013 nämlich, also der kommende Mittwoch, wird von den  Amerikanern als der nationale Nichts-Tag gefeiert. Dort ist  er als „National Nothing Day“ bekannt und wurde 1973 durch den Journalist Harold Pullman Coffin ausgerufen.

Dieser wollte damit seinen Landsleuten „wenigstens einen Tag geben, an dem sie einfach nur herumsitzen können, ohne irgendetwas zu feiern oder zu ehren.“ Nun frag’ ich mich, wer die Zeit hat, einfach mal nur herumzusitzen.

Aber da der nationale Nichts-Tag ein „Nicht-Event“ ist, soll er folglich ja  auch nicht begangen werden. Man soll stattdessen absolut nichts tun, schon gar nichts, was den Nichts-Tag betrifft. Im Internet geht daher seit Jahren die Frage um, ob das überhaupt geht: gar nichts tun.

Der Frage, ob sich Nichts denken lässt oder nicht – und wenn ja, wie – ist ohnehin in der Geschichte der Philosophie immer wieder nachgegangen worden. Aber darüber nun  nachzudenken oder gar zu debattieren – das wäre nun wirklich alles andere als nichts. Schon gar kein Nichtstun. Egal wie: Viel Vergnügen am 16. Januar.

Tag des Schneemanns

Ganze zwei Tage später gibt es dann schon wieder einen dieser Tage, über die man sich wunderbar austauschen könnte. Es ist der Tag des Schneemanns ­ auch wenn wir wohl keinen Schnee erleben werden. Der  18. Januar wurde dazu auserkoren, weil die Zahl 18 angeblich an die Umrisse eines Schneemanns erinnert. Die Eins stehe für den Besen und die Acht für die aufeinander gestapelten Schneekugeln.

Was das nun soll, wird absolut nicht klar. Schon gar nicht, wenn man auf die Homepage des Gedenktages schaut. Da wird einem nämlich erklärt, der Sinn hinter diesem Tag sei es, Aktionen ins Leben zu rufen, die dem Allgemeinwohl dienen. Oder: einfach nur etwas Witziges zu organisieren, was mit einem Schneemann zu tun hat. Sehr originell. Dann doch lieber gleich das komplette Nichts.

Abschied von „Ganz schön Feist“

Das schaut uns in diesen Tagen eher in der Nachrichtenlage an. Der Januar ist das neue Sommerloch oder so – formulierte vor kurzem ein Kollege. Mit Ausnahme natürlich der Neujahrsempfangs-Welle, die gerade durchs Land rollt.

Oder einem Abschiedskonzert, wie es am Sonntag ansteht: Der angeblich allerallerletzte Auftritt der Göttinger Gruppe „Ganz schön Feist“, bestehend aus Mathias Zeh alias C., Haupttexter und Frontsänger Rainer Schacht und Christoph Jess. Diesen Drei verdankt das Göttinger Tageblatt unter anderem seinen tollen Haus-Song. Und ich die Erkenntnis, dass Enten keine Ohren haben.

Allein mit dem Tageblatt-Song

(Leider nicht die Erklärung dazu, warum das so ist.) Egal, wir in der Redaktion bleiben allein mit unserem Tageblatt-Song und der Erinnerung an Ganz schön Feist. Der Göttinger Kulturszene werden sie fehlen, die drei mit ihrer „Popacapellacomedy“ – was immer das auch war.  Und wie das mit den allerallerletzten Auftritten so ist: Es gibt natürlich eine Fortsetzung. Mit einem Duo.

Morgen aber erst mal: Party bei „Wasser und Brot“, ganz im Zeichen der neuen Sparsamkeit.

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Startet als Duo durch

Ich weiß nicht mehr wann, aber ich weiß noch, wo es war“, sagt Mathias Zeh. ’84 oder ’85 soll es gewesen sein, das erste Konzert der Göttinger Band „Ganz Schön Feist“, damals noch ein Duo. „Beim Kunstmarkt auf Holzpaletten, dreimal dieselben drei Stücke“, sagt Zeh. Mehr Lieder gab es damals noch nicht, aber schon den Stil: Acappellacomedy.

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